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Bundesweiter Warntag

► Sirenen heulen in MV – außer in diesen Städten

Mecklenburg-Vorpommern / Lesedauer: 2 min

Zum bundesweiten Warntag haben am Donnerstag Sirenen und Handys geschrillt. In den meisten Städten wurde es pünktlich laut – doch in einer großen Stadt blieb es ruhig.
Veröffentlicht:14.09.2023, 11:30

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Zum bundesweiten Warntag haben auch in Mecklenburg–Vorpommern Sirenen und Handys geschrillt. Pünktlich um 11 Uhr wurde es in Neustrelitz, Waren, Greifswald und Ueckermünde sowie fast allen anderen Städten laut.

Zudem schrillten die Handys los - einige ein paar Minuten vor 11 Uhr, andere erst danach -, weshalb es auch auf dem Neubrandenburger Marktplatz kurzzeitig laut wurde und viele Menschen gleichzeitig in ihre Taschen griffen. 

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Neubrandenburgs Feuerwehr fehlt das Personal

Dabei blieb es in Neubrandenburg deutlich ruhiger, als in den anderen Städten. Wegen Personalmangels konnte die Berufsfeuerwehr ihre mobilen Sirenen nicht einsetzen. Stattdessen warnte die Bundesregierung über die LED–Hinweistafeln am Friedrich-Engels-Ring und über App. In allen Städten, die über LED–Tafeln verfügen, wurden diese für Warnungen genutzt. 

Laut wurde es pünktlich um 11 Uhr auch in Dewitz bei Burg Stargard, wie dieses Video beweist.

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Um 11.45 Uhr schreckten die Bürger dann erneut hoch. Noch einmal erklangen vielerorts lautstark die Sirenen. Dieses Mal allerdings zur Entwarnung und damit Aufhebung des Alarms.

Verbreitet wurde der Probealarm auch über Radio– und Fernsehsender. In Loitz blieb es ebenfalls ruhig. Dort heulten die Sirenen nicht, da Feuerwehr und Stadt über keine verfügen.

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Ausgelöst wurde der Alarm vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn. Für die Handywarnungen wurde das sogenannte Cell Broadcast System genutzt.

Auf vielen Handys tauchte am Donnerstagvormittag eine Warnmeldung auf.
Auf vielen Handys tauchte am Donnerstagvormittag eine Warnmeldung auf. (Foto: Daniel Focke)

Mit dem bundesweiten Warntag will das BBK herausfinden, wie viele Menschen eine Warnung vor Gefahren im Ernstfall erreichen würde. Eine Online–Umfrage des BBK soll helfen herauszufinden, wie viele Menschen über welchen Warnkanal erreicht wurden. Der Bund testet die Warnkanäle einmal pro Jahr, immer am zweiten Donnerstag im September.