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Polizei kommt mit Alkoholkontrolle gerade richtig zum Unfall

Rostock / Lesedauer: 1 min

Im Monat Februar setzt die Polizei bei Kontrollen den Schwerpunkt „Alkohol, Drogen, Medikamente“. Im Bereich des Präsidiums Rostock gingen den Beamten da einige Sünder ins Netz.
Veröffentlicht:11.02.2024, 17:38

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Im Rahmen der landesweiten Schwerpunktkontrollen im Monat Februar haben Polizisten im Bereich des Präsidiums Rostock im Zeitraum vom Sonnabend, 18 Uhr, bis Sonntag, 8 Uhr, neun Verkehrsteilnehmer festgestellt, die unter dem Einfluss berauschender Substanzen standen. Spektakulärster Vorfall war dabei nach Angaben der Polizei ein Unfall am Sonntagmorgen kurz vor 5 Uhr.

25.000 Euro Schaden nach Kollision mit Zaun

Im Zuge der Aufnahme des Verkehrsunfalls in der Rostocker Südstadt sei festgestellt worden, dass der 29-jährige Fahrzeugführer mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung mit dem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Zaun kollidiert war. Die gemessene Atemalkoholkonzentration habe bei 1,86 Promille gelegen. Bei dem Verkehrsunfall seien der spanische Autofahrer und ein weiterer Insasse leicht verletzt worden.

Bei dem Fahrzeugführer wurde laut Polizei eine Blutprobenentnahme durchgeführt, der Führerschein wurde sichergestellt. Der Mann erhielt eine Strafanzeige wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.  Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt 25.000 Euro geschätzt, so die Polizei.

2,43 Promille bei Radfahrer gemessen

Darüber hinaus sei bei den Kontrollen unter anderem bei einem Fahrradfahrer im Stadtgebiet von Rostock eine Atemalkoholkonzentration von 2,43 Promille gemessen worden. Eine ähnlich hohe Konzentration hätten die Beamten zudem bei einer 39-jährigen PKW-Fahrerin im Raum Wismar festgestellt, hier wurde der Wert mit 2,08 Promille angegeben. Gegen die Deutsche sei ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet worden.