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Kriminalität

Suche nach Geldautomaten-Sprengern und Geldboten-Räubern dauert an

Stralsund /Bernau/Berlin / Lesedauer: 1 min

Das zweite Februarwochenende beschäftigt die Polizei in Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Es wurden drei Geldautomaten aufgesprengt und ein Geldtransporter überfallen.
Veröffentlicht:12.02.2024, 09:10

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Nach insgesamt vier Attacken gegen Geldautomaten und einen Geldtransporter suchen die Polizeibeamten im Nordosten Deutschlands weiter nach den Tätern und Verdächtigen.

Räuber erbeuteten größere Geldsumme

In allen vier Fällen in Stralsund, Bernau und Drewitz bei Berlin sowie im Süden von Berlin wurden Spuren gesichert, doch die Täter sind immer noch auf der Flucht, wie Polizeisprecher am Montagmorgen sagten.

Vor allem bei dem Überfall von - nach bisherigen Angaben - vier maskierten und bewaffneten Tätern am Freitag auf den gelben Geldtransporter vor einer Bankfiliale in Mariendorf sollen die Räuber eine größere Geldsumme erbeutet haben.

Im Knieper-Einkaufscenter in Stralsund und im Havel-Nuthe-Center in Drewitz wurden die Bankautomaten völlig zerstört. In allen Fällen werden auch Zusammenhänge untereinander sowie mit früheren Kriminalitätsfällen geprüft.

Kriminaltechniker untersuchen den Tatort der Deutschen Bank am Knieper Center nach der Sprengung eines Geldautomaten.
Kriminaltechniker untersuchen den Tatort der Deutschen Bank am Knieper Center nach der Sprengung eines Geldautomaten. (Foto: Frank Hormann/dpa)

Die Polizei in Stralsund fahndet nach zwei dunkel gekleideten Männern, die mit einem leistungsstarken BMW vom Knieper-Center in Richtung A20 geflohen sein sollen.

Millionen-Beute bei Überfall auf der A20

Als besonders spektakulär und noch immer nicht aufgeklärt gilt in diesem Zusammenhang der Überfall von schwerbewaffneten Räubern auf einen Geldtransporter am 2. März 2023 an der A20 nahe der Abfahrt Gützkow.

Dabei wurde der Transporter mit einer fingierten Baustelle zum Anhalten gezwungen und ausgeraubt. Die Täter erbeuteten damals mehr als drei Millionen Euro und sollen weiter flüchtig sein.