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Landkreis Vorpommern–Rügen

Neue Erkenntnisse zu totem Jäger in Vorpommern

Marlow / Lesedauer: 1 min

Noch kurz nach dem Schuss telefonierte der Jäger mit seiner Frau. Die hatte umgehend die Polizei alarmiert.
Veröffentlicht:09.08.2023, 14:15

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Der tödliche Unfall eines Jägers nördlich von Marlow (Vorpommern–Rügen) am vergangenen Wochenende wird voraussichtlich keine strafrechtlichen Folgen haben. Es gebe keine Hinweise auf eine Beteiligung Fremder, sagte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Stralsund am Mittwoch. Das Verletzungsbild am Bein, das die Rechtsmediziner gesehen hätten, passe zu den Angaben, nach denen sich der 60–Jährige am Samstagabend versehentlich ins eigene Bein geschossen hat.

Der Mann hatte danach selbst seine Frau per Handy telefonisch kurz über den Unfall informiert. Diese habe dann sofort die Polizei eingeschaltet. Der 60–Jährige aus der Region Ribnitz–Damgarten war später bei Dunkelheit an einem Feld bei Brünkendorf gefunden worden. Er sei aber bereits tot gewesen.

Laut Polizei war der Mann allein im eigenen Jagdgebiet unterwegs gewesen. Vermutlich sei der Jäger auf dem Weg zu seinem Auto gewesen und am Ende infolge der Schussverletzung verblutet. Die Jagdwaffe war beschlagnahmt worden.