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Demonstrationen

Voller Markt bei Demonstration gegen Rechtsextremismus in Rostock

Rostock / Lesedauer: 1 min

Die Polizei sprach von gut 3000 Teilnehmern, die sich am Sonnabend in der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns versammelt hatten. Alles verlief friedlich.
Veröffentlicht:10.02.2024, 17:30

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Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in Rostock an einer Demonstration gegen rechts teilgenommen. Die Polizei sprach am Nachmittag von 3200 Teilnehmern, die Veranstalter von mehr als 5000. Die Veranstaltung unter der Überschrift „Nie wieder ist jetzt“, zu der das Aktionsbündnis „Rostock nazifrei“ und „Bunt statt braun e. V.“ aufgerufen hatte, verlief den Angaben zufolge friedlich.

Vorwürfe in Richtung AfD

Mit Unterstützung von Organisationen wie dem DGB Rostock, der Nordkirche, der Universität Rostock, dem Jugend Alternativ Zentrum, dem Internationalen Fußball Club und zahlreichen Kultureinrichtungen setzten sich die Demonstranten für eine pluralistische, offene und demokratische Gesellschaft ein. Die Ausgrenzungsfantasien der AfD träfen nicht wenige, sondern viele, hieß es im Aufruf zu der Veranstaltung.

„Die AfD möchte das Zusammenleben sehr vieler Einwohner und Einwohnerinnen nachhaltig zerstören und maßgeblich Einfluss darauf nehmen, wo sie leben, wen sie ihre Freunde nennen und wie sie leben.“

Auch Rostocks Oberbürgermeisterin Eva Maria Kröger (Die Linke) beteiligte sich an der Demonstration.
Auch Rostocks Oberbürgermeisterin Eva Maria Kröger (Die Linke) beteiligte sich an der Demonstration. (Foto: Jens Büttner/dpa)
Mit der Aktion wollten die beteiligten Rostocker ein Zeichen des Widerstands gegen rechtsextreme Umtriebe setzen. 
Mit der Aktion wollten die beteiligten Rostocker ein Zeichen des Widerstands gegen rechtsextreme Umtriebe setzen.  (Foto: Jens Büttner/dpa)