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Regionalzeichen

Wenn Sie das sehen, kommt das Produkt wirklich aus MV

Grammentin / Lesedauer: 2 min

Mit einem neuen Signet sollen Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern künftig einfacher gekennzeichnet werden können. Eine Konditorei machte den Anfang.
Veröffentlicht:22.12.2022, 17:11
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Produzenten aus Mecklenburg-Vorpommern sollen künftig auf ihren Erzeugnissen Flagge zeigen. Dank eines neuen Regionalzeichens sollen Verbraucher künftig einfacher regionale Produkte erkennen können, teilte der Chef der Staatskanzlei, Patrick Dahlemann (SPD), am Donnerstag zum Start des Zeichens mit.

Das Erkennungszeichen soll die Qualität von Produkten aus MV bewerben, aber auch das Land als Standort der Land- und Ernährungswirtschaft repräsentieren. Als erstes erhielt am Donnerstag die Familien-Konditorei Komander in Grammentin (Mecklenburgische Seenplatte) das Zeichen.

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Unternehmen muss in MV sitzen

Das Zeichen hat die Form einer Fahne mit dem Schriftzug „MV“, dem Zusatz „Natürlich aus“ und ein Element, das die hiesige Landschaft stilisiert darstellen soll und auch Teil des Landeslogos ist. Hersteller können es ab sofort beim Landesmarketing MV beantragen.

Voraussetzung ist, dass das Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sitzt. Zudem muss mindestens ein Wertschöpfungsschritt hier erfolgen. Außerdem müssen Lebensmittelvorschriften und bestimmte Regeln zur Nutzung des Zeichens eingehalten werden.

„Es ist gut, dass die Landesregierung endlich die Forderung der AfD-Fraktion umsetzt, dass Erzeugnisse aus Mecklenburg-Vorpommern, die hier produziert wurden, gekennzeichnet und für die Verbraucher mit einem Landessignet klar erkennbar gemacht werden können", kommentierte Martin Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, die Einführung des Produktsiegels. So könnten Landsleute und MV-Fans auf der ganzen Welt erkennen, dass es sich um ein echtes Produkt von hier handelt. 

Denn viele Produkte wie beispielsweise der „Rügener Badejunge“ oder „Pommersche“ würden sich weiterhin mit Regionalbezeichnungen schmücken, obwohl sie hier nicht produzieren. Hier müsse weiterhin endlich Druck gemacht werden, um rechtliche Klarheit zu schaffen, so Schmidt.