StartseiteRegionalMecklenburgische SchweizBei Klassik–Konzert in Teterow ist Begeisterung Programm

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Bei Klassik–Konzert in Teterow ist Begeisterung Programm

Teterow / Lesedauer: 3 min

Stadt! Land! Klassik! mit der Neuen Philharmonie MV heißt es wieder, und zwar schon Anfang September im Teterower Kulturhaus.
Veröffentlicht:28.08.2023, 12:10

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Immer wurden sie bei ihrem Konzert von den Teterowern wieder begeistert gefeiert — auf ihrer September–Tournee kommt daher einmal mehr willkommener Orchester–Besuch in die Bergringstadt. Die temperamentvollen Musiker der Neuen Philharmonie MV und ihr Dirigent Andreas Schulz freuen sich auf ihr nächstes „Heimspiel“ im Rahmen der beliebten Konzertreihe Stadt! Land! Klassik! zum Tourstart im Kulturhaus. Und zwar am Montag, 4. September, um 19 Uhr.

Für dieses Konzert hat sich die Neue Philharmonie MV ein besonderes Programm einfallen lassen und verspricht ihren Besuchern: „Sie werden gleich drei echte Meilensteine der Musik zwischen Klassik und Frühromantik erleben — gepaart mit der Spielfreude unserer angehenden Profi–Musiker.“

Vom Verehrer zum Kritiker Napoleons

Zum einen erklingt Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie. Sie gehört zu den populärsten Werken des Komponisten. Der ursprünglich glühende Verehrer Napoleons hatte sich im Laufe der Jahre zu einem engagierten Gegner des französischen Kriegsherrn entwickelt. 1812 kurz nach der Völkerschlacht von Leipzig, schrieb Beethoven die Sinfonie, die als Ansporn der europäischen Befreiungskriege gegen Napoleon gelten kann. Die Wiener Aufführung soll damals im größten Jubel geendet haben, den bis dahin ein klassisches Konzert ausgelöst hatte.

Für das treue Teterower Publikum könnte dies am kommenden Konzertabend durchaus auch gelten. Außerdem spielt das junge Orchester Felix Mendelssohn–Bartholdys „Hebriden“-Ouvertüre. Diese entstand 1829 auf einer Reise des jungen Komponisten durch Schottland. Beeindruckt von der imposanten Landschaft und den Höhlen der Hebriden–Inseln, schrieb Mendelssohn seine Ouvertüre. Die feinsinnige Musik zaubert Bilder in den Kopf und lässt das raue Meer und zerklüftete Küsten erahnen.

Eines der meistgespielten Werke der Welt und somit auch am 4. September in Teterow ist die 41. und letzte Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Das nach dem Tod des Komponisten als „Jupiter“-Sinfonie bekannt gewordene Werk stellt in jeder Hinsicht die Vollendung seines Lebenswerkes dar und wird als eine der eindrucksvollsten Sinfonien der Musikgeschichte und Abschluss der Klassik–Epoche angesehen. Insbesondere der Schlusssatz dürfte den Beinamen der C–Dur–Sinfonie geprägt haben: Absolute Schönheit, Gleichmaß und Vollendung.

Wissenswerte Information bei der Moderation

Solche und mehr wissenswerte Informationen gibt es am 4. September, wenn auch dieses wie alle Konzerte der gemeinsamen Reihe von Nordkurier und Neuer Philharmonie wieder unterhaltsam moderiert wird. Dadurch erhalten auch Besucher ohne vertieftes Klassikwissen einen leichten Zugang zu den Stücken. Die Organisatoren freuen sich darüber, dass der erschwingliche Kartenpreis seit 2018 stabil geblieben ist und auch für die September–Tour nicht angehoben wird.

Was nun ist das Besondere an „Stadt.Land.Klassik!“, einer Initiative des Nordkurier–Medienhauses? Mit feinster klassischer Musik verwöhnen die jungen Profi–Musiker um Dirigent Andreas Schulz ihr Publikum auch in diesem Jahr an kleineren Spielstätten „um die Ecke“ — also genau dort, wo das Publikum zu Hause ist.

Eintrittskarten gibt es unter www.stadt–land–klassik.de und der Telefonnummer 0395 35116—134 sowie in der Teterower Tourist–Information, Telefon: 39 96—17 20 28