StartseiteRegionalMecklenburgische SchweizBei Sternwarte Remplin verrottet das Zink am Gesims

Himmelsbeobachtung

Bei Sternwarte Remplin verrottet das Zink am Gesims

Remplin / Lesedauer: 1 min

Dem Denkmal in Remplin steht möglicherweise eine größere Reparatur ins Haus. Grund ist eine chemische Reaktion.
Veröffentlicht:23.05.2023, 10:15

Artikel teilen:

Die Sternwarte in Remplin muss möglicherweise bald wieder eingerüstet werden. Grund ist ein Schaden unterhalb der Kuppel, der immer größer werde, wie der Vorsitzende des Sternwarte–Vereins Dietmar Fürst einschätzt. „Die Kuppel ist aus Kupferblech, das Gesims darunter aus Zinkblech. Wenn es regnet, dann vertragen sich Zink und Kupfer nicht“, beschreibt Fürst das Problem. Folge sei, dass das Zinkblech immer mehr verrotte, ein Gesims sei bereits zerbrochen. Eine Stahlarretierung rage an einer Stelle aus der Decke heraus.

Eigentümer Stadt ist informiert

„Das wird von Jahr zu Jahr schlimmer“, berichtet der Vereinsvorsitzende. Er habe zu Beginn des Jahres auch Bürgermeister Axel Müller auf die Schäden aufmerksam gemacht. Die Stadt Malchin ist Eigentümerin der Sternwarte und damit auch für bauliche Reparaturen verantwortlich.

Die Sternwarte hatte am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in diesem Jahr wieder zur Himmelsbeobachtung geöffnet. Star des Abends war der Planet Venus.

Lesen Sie auch: Rempliner Teleskop jetzt noch näher dran am Weltall