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Ausbaupläne

Dargun will mehr Caravans ins Waldeck locken

Dargun / Lesedauer: 2 min

20 Stellplätze für Wohnmobile könnten auf dem Platz entstehen. Doch dafür muss die Stadt erst einmal Geld in die Hand nehmen.
Veröffentlicht:12.03.2023, 19:04

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Sie sind im Durchschnitt 57 Jahre alt, haben Geld und wollen mit ihrem Caravan ein bis drei Tage möglichst in Stadtnähe mit einer Einkaufsmöglichkeit reizvolle Landschaften erkunden. So beschreibt Jana Schumann vom Netzwerk „Camping–Car Park“ den durchschnittlichen Wohnmobilisten, der nun auch noch mehr als zuvor die Stadt Dargun erkunden soll.

Wie das gehen könnte, beschrieb Schumann jetzt vor den Stadtvertretern. Die wichtigste Erkenntnis dabei für die Abgeordneten: Sie müssten in den Caravan–Stellplatz am Waldeck erst einmal tüchtig investieren, um beim „Camping–Car Park“ mit dabei zu sein. Doch sind die Stadtväter dazu auch bereit?

„Wenn wir einen Caravan–Stellplatz haben wollen, müssen wir auch Geld in die Hand nehmen“, meinte Tom Knoche und regte an, sich nach einem Förderprogramm umzuschauen. „Da sind wir dran“, entgegnete Bürgermeister Sirko Wellnitz. Er wies darauf hin, dass ein Wohnmobil–Platz ja auch einiges an Geld in die Stadtkasse spülen würde.

Zwei Drittel der Einnahmen für die Stadt

Entstehen könnten am Waldeck 20 Stellplätze, die über das ganze Jahr gerechnet zu 35 bis 40 Prozent ausgelastet sein könnten, wie Jana Schumann vorrechnete. Pro Nacht schlug sie eine Stellplatzgebühr von 14 Euro vor. Zwei Drittel der Einnahmen würde die Stadt bekommen, die die Fläche bereitstellen und herrichten lassen müsste. Außerdem wäre die Stadt dann für die Grünpflege und für die Ordnung und Sicherheit auf dem Platz zuständig.

Das Netzwerk bietet nach eigenen Angaben einen jederzeit erreichbaren Kundenservice. Für die mit automatischen Schranken ausgerüsteten Caravan–Plätze werden Zugangskarten ausgestellt, auch ein Notfallsystem sei integriert. Und vor allem wolle man tüchtig Werbung machen für den Stellplatz.