Investitionen

Das sind die Straßenbau–Vorhaben in der Mecklenburger Schweiz

Teterow / Lesedauer: 3 min

Die Kreisstraße zwischen Alt Sührkow und Groß Markow wird für den Rest des Jahres voll gesperrt. Auch auf anderen Straßen in der Region stehen Arbeiten an. 
Veröffentlicht:22.03.2023, 08:35

Von:
  • Author ImageSimone Pagenkopf
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Nun soll es endlich losgehen auf der Kreisstraße zwischen Alt Sührkow und Groß Markow. Die alte Brücke über den Peenekanal — schon lange ein Sorgenkind — kommt weg. Die Pläne lagen bereits Ende 2021 im Amt Mecklenburgische Schweiz öffentlich aus. Jetzt wird die neue Brücke gebaut. Die Arbeiten starten nach Ostern, heißt es aus der Verwaltung des Landkreises Rostock, die für die Straße zuständig ist.

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Das bedeutet dann aber auch, dass zwischen Alt Sührkow und Groß Markow kein Durchkommen mehr ist. Die Kreisstraße wird auf Brückenhöhe voll gesperrt. Laut aktueller Planung bis Dezember dieses Jahres. Die für diese Zeit ausgewiesene Umleitungsstrecke hat es in sich. Der Verkehr wird von Teterow über die B 108 nach Todendorf, weiter über die L 23 nach Jördenstorf und dann auf der L 231 und der Kreisstraße 48 über Küsserow nach Lelkendorf geführt.

Größte Aufgabe im Landkreis Rostock

Der Landkreis Rostock investiert in den Brückenbau rund 1,2 Millionen Euro. Auf den Straßen in der Teterower Region ist das in diesem Jahr das größte Bauvorhaben. Der Landkreis beteiligt sich hier nur noch an Arbeiten am Lühburger Graben. Dabei muss auf der Kreisstraße zwischen Walkendorf und Strietfeld der Durchlass erneuert werden. Auch dafür sei eine Vollsperrung nötig, heißt es. Geplant sind diese Arbeiten derzeit von April bis Juni.

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Auf Bundes– und Landesstraßen steht rund um Teterow erst einmal nichts an. Zwischen Malchin und Stavenhagen müssen sich Fahrzeugführer in absehbarer Zeit allerdings schon auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Das Straßenbauamt Neustrelitz kündigt dort die Instandsetzung der Fahrbahn an. Von Mai bis August sind die Arbeiten vorgesehen, und zwar von der Reuterstadt bis kurz vor den Abzweig nach Scharpzow. Auf gut anderthalb Millionen Euro werden die Kosten geschätzt. 

Im Malchiner Bereich einiges in Arbeit

Kreisstraßen sind in der Malchiner Region auch in Arbeit. Nach wie vor gesperrt ist die Kreisstraße zwischen Leuschentin und Kummerow. Ende Mai soll dort der Ausbau geschafft sein. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nimmt sich in diesem Jahr zudem den zweiten Bauabschnitt auf der Kreisstraße zwischen Dargun und Darbein vor. Bauzeit soll von Mai bis Juli sein, in Darbein selbst sind die Arbeiten bis September geplant. Außerdem stehen in der Malchiner Region noch der Ausbau der Kreisstraße zwischen Malchin und Leuschentin — vorgesehen von Oktober bis Dezember — sowie die Ortsdurchfahrt Bredenfelde auf der kreislichen Agenda. In Bredenfelde soll es im November losgehen, bis Mai 2024 sind die Arbeiten geplant. Der Landkreis schätzt die Kosten bei diesen Vorhaben auf insgesamt rund 4,2 Millionen Euro.