StartseiteRegionalMecklenburgische SchweizDie „Mutter” der Gnoiener Kulturbörse verabschiedet sich

Generationenwechsel

Die „Mutter” der Gnoiener Kulturbörse verabschiedet sich

Gnoien / Lesedauer: 2 min

Bettina Kalisch hört als Leiterin von Gnoiens bedeutendster Kultureinrichtung zum Monatsende auf. Die Nachfolgefrage ist jetzt geklärt.
Veröffentlicht:18.02.2020, 08:42

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Nach 15 Jahren ist nun Schluss: Bettina Kalisch gibt zum Monatsende die Leitung des Familienzentrums Kulturbörse und der Koordination des Mehrgenerationenhauses auf. „Mit 15  Jahren werden Kinder langsam erwachsen. Das ,Kind‘ Kulturbörse ist es nun auch. Die ,Mutter‘ zieht sich zurück, nicht ganz, aber aus der großen Verantwortung“, hat die 65-Jährige in ihren Einladungen zur großen Abschiedsfeier am 29. Februar geschrieben.

Tatsächlich wolle sie der Kulturbörse ja noch nicht ganz den Rücken kehren. Beim Theater wird sie noch weiter dabei sein und auch ihre Nachfolgerin wolle sie noch einarbeiten. „Ich möchte aber schon nur noch das machen, was mir Spaß macht. Anträge schreiben gehört zum Beispiel nicht mehr mit dazu“, sagt Bettina Kalisch.

Neue Leiterin stammt aus Kassel

Unter der Leitung von Bettina Kalisch hat sich in der Teterower Straße 22 ein vielfältiges Angebot entwickelt. Ob Umweltprojekte, Koch-, Näh- oder Malkurse, die Kreativwerkstatt oder die Theaterbühne, Kino, Bewegen im Yoga-, Tanz- und Tai Chi-Raum oder ganz einfach beim Treffen und Plauschen auf dem Hof – vom Kindergartenalter bis weit über 70 hat die Kulturbörse für jeden etwas Passendes zu bieten.

Die neue Leiterin kommt nun aus dem Altkalener Ortsteil Lüchow und stammt aus Kassel. Das betont Bettina Kalisch ganz besonders. Denn Elisabeth Schörner, so heißt die künftige Leiterin, hat nichts mit dem ehemaligen Bürgermeister Hans-Georg Schörner zu tun. Die Namensgleichheit ist rein zufällig.

„Frau Schörner macht bei uns beim Yoga-Kurs mit und sie hat bei uns auch schon ein Praktikum gemacht“, erklärt Bettina Kalisch. Und dann werde sie der neuen Leiterin ja auch noch einige Zeit zur Seite stehen. Abschiedstränen sollten also keine kullern, Freudentränen schon, heißt es in der Einladung für den 29. Februar.