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Späte Einschulung sorgt trotz Erklärung für Unmut

Teterow / Lesedauer: 2 min

Am Freitag erhielten die Erstklässler in MV ihre Zuckertüten, nicht aber in Teterow. Das sorgte bei vielen Eltern für Kritik. Nun hat sich die Schulleiterin zu Wort gemeldet.
Veröffentlicht:28.08.2023, 05:28

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In fast allen Städten und Gemeinden mit einer Grundschule waren sie am Sonnabend zu sehen: die ABC-Schützen mit ihren Zuckertüten. Nur eben in Teterow nicht. Hier wird es erst am kommenden Freitag zwei Einschulungsfeiern geben, was bei vielen Eltern auf Kritik gestoßen war. Mit einer Unterschriftensammlung hatten sich einige gegen den späteren Termin gewandt. 

Entscheidung sollte allen Eltern bekannt sein

Nun hat sich Schulleiterin Simone Wagner zu Wort gemeldet. Die Entscheidung entspreche den gesetzlichen Vorgaben und sei bereits im November vergangenen Jahres von der Schulkonferenz getroffen worden, erklärte Wagner am Wochenende auf Nordkurier–Anfrage. Die Eltern seien darüber im Januar informiert worden. In der jetzt anstehenden Willkommenswoche könne der Eintritt in den Schulalltag besser begleitet werden und sei nicht so abrupt.

Mit der personellen Situation, die vor wenigen Jahren nicht die beste war, habe der spätere Einschulungstermin nichts zu tun. Die Grundschule stehe sehr gut da. So seien im November zwei Stellen ausgeschrieben gewesen, die nun auch besetzt wurden mit Lehrern aus der Region. Darüber hinaus setze die Schule auch auf Seiteneinsteiger sowie Referendare. 

Eigenes Konzept für Leistungseinteilung

Insgesamt werden am Freitag in Teterow 75 Kinder eingeschult. Die Feierlichkeiten finden in zwei Durchgängen statt — einmal um 14.30 Uhr und dann um 16 Uhr. Es werden jeweils zwei erste Klassen eingeschult, wobei im ersten Durchgang eine sogenannten Vorklasse mit ukrainischen Kindern dabei ist. Die Kinder werden zudem in verschiedene Leistungsniveaus eingeteilt, erläuterte Simone Wagner. Um hier allen Mädchen und Jungen im Unterricht gerecht zu werden, habe man ein eigenes Konzept entwickelt.