StartseiteRegionalMecklenburgische SchweizGeheimniskrämerei um havariertes Feuerwehrauto

Feuerwehr-Schaden

Geheimniskrämerei um havariertes Feuerwehrauto

Teterow / Lesedauer: 1 min

Was wird aus dem Löschfahrzeug der Teterower Feuerwehr, das im Juni in Seedorf am Ufer versank und stark beschädigt wurde? Antworten vom Bürgermeister gibt es dazu nicht.
Veröffentlicht:03.09.2022, 15:37

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Mit einem feierlichen Akt auf dem Marktplatz und einer großen Party am Gerätehaus hat die Teterower Feuerwehr am Freitag ihr neues Löschfahrzeug eingeweiht. Dabei reihte sich auch ein Großteil der Fahrzeuge in einen Umzug quer durch die Stadt ein. Nicht mit dabei war ein Löschfahrzeug, das vor drei Monaten bei einer Übung am Malchiner See havarierte und dabei so starken Schaden nahm, dass es seitdem nicht mehr fahrbereit ist und in einer Rostocker Werkstatt steht.

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Als in Seedorf ein Rettungsboot zu Wasser gelassen werden sollte, versank das Fahrzeug im Uferbereich und wurde dabei so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es mit Hilfe der Malchiner Feuerwehr nach Teterow geschleppt werden musste.

Wie groß der Schaden ist, der an dem Fahrzeug tatsächlich entstand, daraus macht Bürgermeister Andreas Lange (parteilos) aber offenbar eine geheime Verschlusssache. Auf Nordkurieranfrage gab es dazu vom Rathauschef keine Aussage.

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Ebenso bedeckt hält sich Lange zu der Frage, ob das Fahrzeug jemals wieder zum Einsatz kommen kann und ob die Versicherung für den entstandenen Schaden einspringt. Nach Nordkurier-Informationen soll sich der Schaden auf eine Summe zwischen 30.000 bis 40.000 Euro bewegen.