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Kommunalwahl

Diese Bürgermeister wollen nicht mehr antreten

Jördenstorf / Lesedauer: 2 min

Die Kommunalwahl wird für einige Veränderungen sorgen. Auch der Bürgermeister-Posten wird gewählt. Von den aktuellen Gemeindechefs im Amt Mecklenburgische Schweiz wird aber nicht jeder wieder antreten.
Veröffentlicht:13.02.2024, 07:07

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Jetzt ist es raus: Groß Wokerns Bürgermeister Christian Lubina wird bei der Kommunalwahl am 9. Juni nicht mehr für das Amt des Gemeindeoberhauptes antreten. Das gab der Kommunalpolitiker auf der Info-Veranstaltung der Wählergemeinschaft "Zukunft Gemeinde Groß Wokern", deren Mitglied er ist, bekannt. "Ich werde mich aus dem politischen Geschäft zurückziehen und den Ruhestand genießen", sagte Lubina.

Komplett aus der Kommunalpolitik zurückziehen

Der Ehrenamtler ist nicht der einzige Bürgermeister, der sich im Zuge der Kommunalwahl vom Amt des Gemeindeoberhauptes im Amt Mecklenburgische Schweiz zurückzieht. So will auch Thomas Holm, Bürgermeister der Gemeinde Warnkenhagen, nicht mehr sein Amt wahrnehmen. "Ich habe es 25 Jahre lang gemacht und jetzt ist es gut", sagte er. Er wolle sich komplett aus der Kommunalpolitik zurückziehen und auch nicht mehr für die Gemeindevertretung kandidieren, ergänzte er. Nicht mehr für das Bürgermeister-Amt zur Verfügung steht nach der Wahl auch Silke Gerards, die bislang das kommunale Zepter in Groß Roge in der Hand hat. "Die Bürokratie und die gesetzlichen Bestimmungen bei einigen Themen werden immer mehr", erklärte sie. Das Bürgermeister-Amt sei nebenbei nicht mehr zu schaffen. Zudem seien die Leute auch gereizter geworden, was das Ehrenamt ebenfalls erschwere. Klar ist auch, dass Frank Möller nicht mehr antreten wird. Er hatte sich bereits Anfang Dezember vom Posten des Gemeindeoberhauptes zurückgezogen.

Vielleicht auch sie?

Neben diesen Entscheidungen gibt es auch noch einige "Wackelkandidaten" unter den Bürgermeistern. So hat sich zum Beispiel Schorssows Bürgermeisterin, Kerstin Petersen, noch nicht entschieden. Wie ihre Groß Roger Kollegin führt auch sie umfangreiche Aufgaben als Bürgermeisterin ins Feld. "Es ist schwierig, sie mit der Arbeit unter einen Hut zu bekommen."

Auch Hohen Demzins "erste Frau", Marita Strüber, legt sich noch nicht fest. Die Wählergruppe Gemeinde Hohen Demzin werde sich noch mal treffen und danach stünde ein Ergebnis fest, blickt sie voraus. 

Noch viele Projekte offen

Daneben gibt es auch eine Reihe von Bürgermeistern, die wieder antreten. Dazu zählt zum Beispiel Walter Bommer, Bürgermeister von Sukow-Levitzow. Weil keiner für das Amt antreten wolle, kandidiere er nun noch einmal.  Denn es gebe noch viele Projekte, wie das Gemeinschaftshaus "Das Dörp", die er weiter betreuen möchte. Auch Philipp Maerz aus Dahmen sowie Ernst Feldmann aus Goß Wüstenfelde werfen wieder ihren Hut in den Ring. Henning Helms von der Gemeinde Jördenstorf, Berthold Falkenau aus Thürkow, Hans Müller aus Dalkendorf sowie Steffen Bargholz aus Lelkendorf wollen ebenfalls wieder antreten. Auch Norbert Thormann aus Schwasdorf sowie Rainer Mucke aus Alt Sührkow bekunden auch weiterhin Interesse am Bürgermeister-Amt.