Verzögerung

Malchiner Schule bleibt noch bis Sommer 2024 Baustelle

Malchin / Lesedauer: 1 min

Wegen der schadstoffbelasteten Fußböden kommt es zu erheblichen Verzögerungen beim Schul–Umbau. Die Ausweich–Lösung belastet Lehrer und Schüler.
Veröffentlicht:07.05.2023, 14:59

Von:
  • Torsten Bengelsdorf
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Die Schüler der Malchiner Siegfried–Marcus–Schule bleiben noch ein halbes Jahr länger in ihren Ausweich–Unterrichtsräumen im Fritz–Greve–Gymnasium. Die Stadt hat den entsprechenden Mietvertrag mit dem Seenplatte–Landkreis jetzt bis zum 31. Juli 2024 verlängert, wie Bürgermeister Axel Müller mitteilte. „Das hat bei den Lehrern im Gymnasium erst einmal für lange Gesichter gesorgt“, sagte er. In den beiden Schulgebäuden des Gymnasiums geht es seit dem Einzug der Marcus–Schüler im Februar des vergangenen Jahres ziemlich beengt zu.

Teer in Fußböden verzögert Bauarbeiten

Beim Umbau und der Sanierung der Marcus–Schule kommt es zu erheblichen Verzögerungen, weil fast die kompletten Fußböden in Klassenzimmern und auf den Fluren herausgenommen werden müssen. Hier waren Teerpappen als Dichtungsbahnen eingesetzt worden, von denen einige wegen ihres Ölgehaltes als Sondermüll entsorgt werden müssen.

Alle Rückbaumaßnahmen sollen nun bis Ende Mai beendet werden. Derzeit arbeite das Planungsbüro beim Umbau der Schule Auflagen des Prüfstatikers ab, damit der Hoch– und Stahlbau beginnen könne, so der Bürgermeister. Überarbeitet werde auch noch einmal die Elektroplanung, so sei nun zum Beispiel der Einbau elektronischer Schultafeln geplant. Müller bedankte sich bei Schülern, Lehrern und auch den Eltern für das Verständnis in der nicht ganz einfachen Situation.