StartseiteRegionalMecklenburgische SchweizNach Solar-Pleite hat Scharpzow wieder richtiges Licht

Neue Straßenlampen

Nach Solar-Pleite hat Scharpzow wieder richtiges Licht

Scharpzow / Lesedauer: 1 min

Sechs lange Jahre musste sich der Malchiner Ortsteil mit einer experimentellen Straßenbeleuchtung herum ärgern. Die dunklen Zeiten sind nun vorbei.
Veröffentlicht:07.08.2022, 10:10

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Während vielerorts darüber nachgedacht wird, die Beleuchtung von historischen Bauten einzuschränken oder gar das Straßenlicht früher auszuschalten, leuchtet ein Ort künftig erst so richtig auf. Malchins Ortsteil Scharpzow hat nach sechs Jahren wieder eine richtige Dorfstraßen-Beleuchtung, die auch tatsächlich funktioniert, wie die Stadtverwaltung am Wochenende mitteilte. Ein wenig verwundert ist man hier, dass die Inbetriebnahme der neuen Lampen bisher auf kein Medieninteresse gestoßen ist, wo doch der östliche Vorort Malchins in den vergangenen Jahren wegen seiner untauglichen Solar-Lampen immer wieder mal im Rampenlicht landes- ja sogar bundesweiter Berichterstattung verschiedener Medien gestanden hatte.

Solar-Funzeln sind nun erst einmal eingelagert

Der Tenor dabei immer wieder: Scharpzow hat die peinlichsten Straßenlampen im ganzen Land. Das Sonnenlicht hatte im Winter nie so richtig ausgereicht, um die Solar-Batterien wieder aufzuladen. Die Folge war, dass die Solar-Funzeln oft schon am Abend schlapp machten und – wenn überhaupt- nur noch als kleine Leuchtpunkte wahr zu nehmen waren.

Die Solar-Leuchten seien nun samt Batterien im Stadtbauhof eingelagert, heißt es aus dem Rathaus. Sie sollen nämlich demnächst im Malchiner Stadtgebiet installiert werden, möglichst dort, wo in den Nachtstunden nicht so viel Licht gebraucht wird. Malchin muss die Lampen weiter flackern lassen, weil sonst die Fördermittel, die einst für den Einbau in Scharpzow gezahlt worden waren, wieder zurückerstattet werden müssten.