StartseiteRegionalMecklenburgische SchweizNachtwanderung lockt zu Gnoiens Kulturstätten

Kulturnachtwanderung

Nachtwanderung lockt zu Gnoiens Kulturstätten

Gnoien / Lesedauer: 1 min

Die Nachtwanderung kam auch an einer Reihe verlassener Geschäfte vorbei, die nun für einige Wochen einen besonderen Kunstgenuss bieten.
Veröffentlicht:16.07.2023, 11:14

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Die Nachtwanderer waren wieder unterwegs, um Kunst und Kultur in dem kleinen Warbelstädtchen Gnoien (Landkreis Rostock) zu erkunden. Die Veranstalter hatten diesmal die Romanautorin Regina Scheer für die erste Station der  Kulturnachtwanderung gewinnen können. Sie las im vollen Rathaussaal aus ihrem bekanntesten Roman „Machandel“.

Danach teilte sich das Publikum recht schnell. Während sich einige in die fotografische Naturwelt von Dieter Olejniczak im Café am Markt entführen ließen, brachen andere lieber in der Frische des Abends zu einem Spaziergang auf — vorbei an leer stehenden Geschäften in der Frieden– und Teterower Straße. In den Schaufenstern von verlassenen Drogerie– oder Bekleidungsläden sind anlässlich der Kulturnachtwanderung Werke von Künstlern der Region ausgestellt.

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Und sie sollen hier noch eine längere Zeit zu sehen sein, wie Gnoiens ehemalige City–Managerin Karola Stenschke sagte, die die Kunst im Schaufenster organisiert hat. Zu sehen sind hier etwa Bilder des Altkalener Künstlers Christian Kabuß, digitale Malereien von Cassandra Danielides aus Zemmin oder von der erst zehnjährigen Dargunerin Alina Raude, die in einem Schaufenster ihren Blick auf die Welt zeigt. Zumindest den gesamten Sommer über soll die Schaufenster–Kunst erhalten bleiben.

Die Kulturwanderung hatte noch zwei weitere Stationen: die Marienkirche, die mit Posaunen– und Kirchenchor zu einer musikalischen Wanderung durch die Zeiten eingeladen hatte, und die Kulturbörse, die mit dem Café unterm Sternenhimmel, mit Gesang und Tanz für den Ausklang der Nachtwanderung sorgte.