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Märchen und Sagen aus dem Naturpark

Teterow/Malchin / Lesedauer: 3 min

Das Team der Naturparkverwaltung Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See hat den Veranstaltungskalender gefüllt. Und das auch mit so einigen Neuheiten.
Veröffentlicht:11.02.2024, 13:00

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Zu allerlei phantastischen Sagen, Erzählungen und Märchen hat die Mecklenburgische Schweiz inspiriert. Eine spielt zum Beispiel im Hohen Holz direkt vor der Haustür der Teterower. Es geht um die Prinzessin Hertha, die auf dem Grund des gleichnamigen Sees leben soll. 

Alte Geschichten leben wieder auf

In der noch dunklen Jahreszeit hat sich das Team des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See überlegt, solch alte Erzählungen aufleben zu lassen. Und zwar mit "Geschichten am Kamin".

Partner ist dabei der pensionierte Pastor Eckart Hübener, der reichlich Ideen hat, um Interessierte in die magische Welt der Mecklenburgischen Schweiz zu entführen. Und das will er am 23. Februar tun. Allerdings weniger mit Geschichten über Prinzessinnen als vielmehr über Werwölfe, Wolfsgruben oder Irrlichter im Schnee. Die Veranstaltung findet im Gutshaus Vogelsang statt.

Die Naturparkverwaltung bittet schon mal um rechtzeitige Anmeldung - telefonisch unter 0385 58864830 -, da der Platz begrenzt ist. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Kinder unter zehn Jahre ist er frei.

Wanderungen auch im Winter

Die "Geschichten am Kamin" sind eine Erstauflage. Das Naturparkteam hat sich wieder einiges einfallen lassen für die unterschiedlichsten Entdeckungen in diesem Landstrich. Über 40 Angebote füllen den 2024er-Veranstaltungskalender. Und da ist neben beliebten Touren wie auf den Spuren des Bibers, zu Fledermäusen oder archäologischen Geheimnissen auch Neues dabei.

So auch schon am 17. Februar. Da startet nämlich eine Winterwanderung rund um Burg Schlitz. Der Vorsitzende des Naturpark-Fördervereins, Paul Blei, will dabei nicht nur den Blick auf Knospen und Zweige im Winterzustand lenken, er weiß auch einiges über die Überwinterungsstrategien der Insekten zu berichten.

Überhaupt bringen sich Mitglieder des Naturpark-Fördervereins noch mehr ein. So wollen sie in diesem Jahr zum Beispiel "Das Mysterium uralter Eichen" und "Das verborgene Leben unserer Bäume" enthüllen. Und sie wollen auch noch ein Versprechen einlösen. In dem Fall mit einer Nachtwanderung. Wenn es im Juli nämlich erstmals heißt "Gesucht: Tiere der Nacht", soll es in den Wäldern bei Burg Schlitz insbesondere auf die Suche nach Siebenschläfern gehen. Schließlich gilt die Mecklenburgische Schweiz als Siebenschläfer-Land, bei Entdeckungstouren im Naturpark spielten die kleinen possierlichen Tierchen bisher aber noch keine Rolle.

Paddeln an Mittsommer

Apropos Entdeckungstouren. Die gibt es natürlich auch wieder auf dem Wasser. Die wöchentlichen Paddeltouren auf der Peene im Juli und August sind bekanntlich beliebt. Dass da noch mehr geht, da waren sich die Mitarbeiter der Naturparkverwaltung schnell einig. So reifte die Idee fürs Mondschein-Paddeln. Gudrun Marin-Ziegler nahm sich kurzerhand den Mondkalender vor und die Entscheidung fiel.

Jetzt soll auch an Mittsommer gepaddelt werden, dann aber erst zwischen 21 und 24 Uhr. "Im abendlichen Zwielicht taucht man auf der Peene und den Torfstichen bei Malchin in eine ganz andere Welt", stimmt sie schon mal ein.

Wer sich das ein und andere schon mal vormerken will, Einblick in den Veranstaltungsplan gibt es auf der Internetseite des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See.