StartseiteRegionalMüritzBau eines Klosters an der Müritz verzögert sich

Kein Wohnraum für Ordensschwestern

Bau eines Klosters an der Müritz verzögert sich

Klink / Lesedauer: 1 min

Eigentlich könnten indische Ordensschwestern den Personalmangel in der Klinker Reha-Klinik schon jetzt lindern. Doch es fehlt an Möglichkeiten der Unterbringung. Und die lassen auch noch auf sich warten.
Veröffentlicht:27.01.2020, 14:51

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Gutes Fachpersonal wird in vielen Krankenhäusern gesucht, da macht auch die Müritz-Klinik in Klink keine Ausnahme. Bis zu 15 indische ausgebildete Krankenschwestern des Ordens „Sisters of the little flower of Bethany" könnten die Personalnot dort schnell lindern. Doch aktuell fehlt es an Räumen für die Unterbringung.

Denn die Schwestern sollen als medizinische Fachkräfte auf dem Gelände des geplanten Gesundheits- und Erholungsparks in Klink nahe ihrer Arbeitsstelle wohnen. Ein geplantes Kloster, das als Schwesternwohnheim mit einem Raum für Andachten und Gebete gedacht ist, wird wohl aber auch in naher Zukunft nicht gebaut.

Grundsteinlegung für Hotel zieht sich hin

Vor genau einem Jahr war als Einzugstermin der katholischen Ordensschwestern die Jahresmitte 2020 angedacht worden. Laut Thorsten Eckert, Justiziar bei der investierenden Avila-Gruppe, wird dies nicht vor Mitte 2021 der Fall sein.

Millionenbeträge fließen durch die Unternehmensgruppe nach Klink. Nicht nur in das Kloster, sondern insbesondere in einen nagelneuen Hotelkomplex direkt an der Müritz. Auf dieses Hotel legt auch die Gemeinde Klink sehr viel Wert. In einem Durchführungsvertrag mit der Avila-Gruppe ist daher vereinbart, dass Schwesternwohnheim, Mitarbeiterwohnungen und Ferienhäuser etc. erst gebaut werden dürfen, wenn das geplante Hotel im Rohbau mindestens bis zum zweiten Obergeschoss steht. Allein dafür aber zieht sich die Grundsteinlegung – sie war für den Juni 2019 geplant – weiter hin.