StartseiteRegionalMüritzBekommt das Malchower Volksfest Konkurenz vom Osterhasen?

Ostern

Bekommt das Malchower Volksfest Konkurenz vom Osterhasen?

Malchow / Lesedauer: 3 min

Viele Hasen und Osterüberraschungen begeisterten die Malchower und viele Gäste. Das soll im kommenden Jahr wiederholt werden – mit einigen Anpassungen.
Veröffentlicht:09.04.2023, 18:09

Artikel teilen:

So viele Menschen haben sich auf dem Malchower Volksfestplatz wohl schon lange nicht mehr getummelt, mit Ausnahme des Volksfestes selbst. Grund dafür war der Malchower Osterspaß, zu dem der Kultur– und Sportring mit vielen Aktionsangeboten für die ganze Familie und anschließendem Osterfeuer eingeladen hatte.

Geduldig warteten die Kinder an der immer länger werdenden Schlange, um sich einen Preis gegen die ausgefüllte Stempelkarte abzuholen.
Geduldig warteten die Kinder an der immer länger werdenden Schlange, um sich einen Preis gegen die ausgefüllte Stempelkarte abzuholen. (Foto: Miriam Brümmer)

Letzteres war bewusst einige Stunden vorgezogen worden, denn wie der Geschäftsführer des Kultur- und Sportrings „Regenbogen“ Daniel Finn dem Nordkurier mitteilte, seien die Kameraden kurz nach seinem Amtsantritt im Frühjahr 2019 auf ihn zugekommen und hätten ihm mitgeteilt, dass die Freiwillige Feuerwehr Malchow kein Osterfeuer mehr begleiten wollten, das bis in die frühen Morgenstunden dauern würde und bei dem die Gäste teilweise kaum noch ansprechbar gewesen seien. In der Vergangenheit sei das durchaus der Fall gewesen.

Viele Unterstützer für das Projekt

Sie stießen beim Kultur-Chefs auf offene Ohren, der ohnehin auch für die Kinder ein Osterfeuer wollte. Außerdem hatte er bei seinem Start die Idee, so was ähnliches wie den „Osterhasen-Alarm“, eine große Osterveranstaltung, die es in Dargun in einem Waldstück am Kloster für die ganze Familie gibt, auf die Beine zu stellen. Dafür mobilisierte er ein achtköpfiges Kern–Team, darunter auch Schüler der Fleesenseeschule, die sich unter anderem als rosa Hasen einbrachten und immer mit einem Lächeln unterwegs waren. Diese Pläne lagen schon für 2020 in der Schublade und wurden im vergangenen Jahr zum ersten Mal umgesetzt.

Eine Frage der Ehre: Die Brüder Fabian und Adrian (v. l.) wollen beide als Erster beim Eierhindernislauf ins Ziel kommen und geben Gas.
Eine Frage der Ehre: Die Brüder Fabian und Adrian (v. l.) wollen beide als Erster beim Eierhindernislauf ins Ziel kommen und geben Gas. (Foto: Miriam Brümmer)

„Dieses Jahr hat es nochmal getoppt“, so das Resümee von Daniel Finn der sich froh zeigte, dass er für das Projekt so viele Unterstützer fand. Im Vorfeld gab es eine Osterrallye in der Innenstadt, bei dem die Teilnehmer sich mit dem Lösungswort „Frühblüher“ ein Geschenk abholen konnten. Vor Ort waren die Kinder bei der Hasenstempeljagd aktiv. Wer beim Dreibein- oder Stelzenlauf, beim Sackhüpfen, beim Osterbasteln und Luftballontanz, beim Eierlauf für die kleinen oder Eierhindernislauf für die großen Kinder erfolgreich war, bekam einen Stempel.

Hüpfburg nur für ganz kleine Kinder

Julian aus Plau hat dabei das Feuerwehr-Quiz am besten gefallen, bei dem er und seine Brüder Fabian und Adrian ebenfalls Stempel sammelten, um die Karte am Ende gegen einen Preis nach Wahl einzutauschen. Der Nachwuchs hatten einiges zu tun und das kam an. „Ich finde es toll, dass die Kinder eine Aufgabe haben“, die ihnen auch noch Spaß mache, so eine Besucherin. Für das nächste Jahr will der Kultur- und Sportring an dem Konzept festhalten.

„Wir werden unsere Köpfe zusammenstecken und auswerten, was richtig gut gelaufen ist und was weniger“, so Daniel Finn. So könnte es im kommenden Jahr eine weitere Hüpfburg geben, die nur für die ganz kleinen Kinder vorgesehen ist. Gemeinsam mit Katja Hiller vom Kultur- und Sportring hatte er den Hut auf. Am Ende gab es viele Helfer bei den Vor- und Nachbereitungen. Wer noch weiter feiern wollte, hatte dazu bei der Anschlussdisco in der Werleburg die Möglichkeit.