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Waren muss seine Parkplatz-Pläne ändern

Waren / Lesedauer: 1 min

Da, wo Autos parken sollten, stehen noch Bäume.  Und das soll wohl auch so bleiben.
Veröffentlicht:04.02.2024, 06:32

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Die Landesforst bleibt hart. Wird Norbert Möller jetzt weich? Eigentlich hatte Warens Bürgermeister die Standortwahl für eine Park and Ride-Fläche als alternativlos dargestellt. Neben der innerstädtischen Bundesstraße 192, wo es am Kameruner Weg, Richtung Kletterwald, abgeht, sollen 238 Parkplätze und 39 Caravan-Stellplätze entstehen. Doch das städtische Grundstück ist formal ein Erholungswald und der Antrag auf Waldumwandlung wurde von der Landesforstanstalt M-V nicht genehmigt. Daran konnte auch ein Treffen vor Ort im vergangenen September nichts ändern.

Andere Standorte werden geprüft

So lange andere Flächen für Park and Ride genutzt werden könnten, dürften keine Bäume abgeholzt werden, wie Norbert Möller dem Nordkurier auf Nachfrage sagte. Jetzt muss wohl doch umgedacht werden und plötzlich kommen Standorte auf den Tisch, die in der Abwägung schon verworfen waren. "Wir prüfen einen Standort an der Shell-Tankstelle und einen Standort an der Schiffsschraube beim Campingplatz Kamerun", sagte Möller.

Beide Flächen seien eigentlich zu weit weg, hieß es bisher. Die Verwaltung sieht den Bedarf vor allem am westlichen Ortseingang, wo Touristen aus Malchow, Röbel und Plau ins Heilbad strömen. Der Sandparkplatz am Hang zum Volksplatz könne nicht erweitert werden und sei zu klein. Im aktuellen Haushaltsentwurf, der bei der nächsten Stadtvertretersitzung beschlossen werden soll, seien Mittel für die Planung eingestellt. Eine Umsetzung des Vorhabend sei aber frühestens 2025, eher 2026 möglich, meint Möller.