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Plötzlich läuft es beim Kreisverkehr nicht rund

Waren / Lesedauer: 1 min

Erst gab es Applaus, dann Streit. Kommt die große Feisneck?
Veröffentlicht:07.02.2024, 10:01

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Mit seiner Idee, See-Silhouetten aus Stahl auf die Warener Kreisverkehre zu stellen, hat der Warener Architekt Christian Klein die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses begeistert. Doch nach dem Applaus kam die Ernüchterung. Denn wie der Nordkurier erfahren hat, gab es Unstimmigkeiten zwischen der Stadtverwaltung, der Firma, die den Kreisverkehr an der Feisneck baut und auch für die Gestaltung beauftragt wurde und dem Architekturbüro Ocean Architects von Christian Klein.

Nun gibt es doch bald einen neuen Hingucker

Denn Klein, der auf Bitten der Verwaltung eine Idee entwickelte und das Konzept ausarbeitete, sollte bei der Durchführung nicht mehr mit im Boot sitzen. "Es gab eine Einigung - und Christian Klein ist dabei", sagte jetzt Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD). Damit kann die etwa 7 Meter hohe See-Silhouette aus einer 20 Millimeter starken Stahlplatte als neuer Hingucker bald kommen.

Kaum Pflegekosten

Laut Christian Klein müsste die Stadt inklusive Aufstellung mit etwa 22.000 Euro rechnen. Dafür sei die Investition langlebig und hätte wenig Kosten in der Pflege. Christian Klein regte an, vielleicht Firmen einzubinden, die gegen einen Beitrag als Inselpaten ein Jahr lang auf dem Sockel des Seestücks stehen könnten. Der Ausschuss stimmte geschlossen dafür, das Konzept zunächst für den Kreisel am Papenberg und danach schrittweise bei den anderen Verkehrsinseln umzusetzen. Denn schließlich sei das Heilbad ja die Hauptstadt im Land der Tausend Seen. „Wir leben dieses Alleinstellungsmerkmal aber noch nicht. Da gibt es noch viel ungenutztes Potential“, sagte Christian Klein.