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Bauvorhaben

Neues Wohngebiet an der Müritz entsteht - und Land gibt Fördermittel

Waren / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiten für das neue Wohngebiet in Waren gehen voran. Auch Schwerin hat geliefert. 
Veröffentlicht:01.09.2023, 17:05

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Die Baufahrzeuge rotieren, um den neuen Kreisel auf dem Warener Papenberg zu bauen. Doch parallel haben auch schon die Erschließungsarbeiten auf dem ersten Abschnitt des neuen Wohngebiets Papenberg 24a begonnen, wie Warens Bürgermeister Norbert Möller jetzt (SPD) informierte. Die Stadt plant etwa 355 Wohneinheiten.

Quadratmeterpreis liegt bei 170 Euro

Die Erschließungskosten liegen bei etwa 12,7 Millionen Euro. Hinzu kommen Nebenkosten von etwa 2 Millionen Euro für Vermessung, Finanzierung, Planung und Vermarktung. Weil die Stadt Waren mit dem Verkauf der Grundstücke auch Erlöse von rund 7 Millionen Euro erzielen will, landet man bei einer Gesamtsumme von 21,7 Millionen Euro, die durch die zukünftigen Eigentümer erbracht werden müssen.  Bei einer Baufläche von 12,7 Hektar ergibt das einen Quadratmeterpreis von 170 Euro. Bei Grundstücksgrößen von 800 Quadratmetern müsste man 136.000 Euro auf den Tisch legen. 

Hier sollen bald neue Häuser stehen. 
Hier sollen bald neue Häuser stehen.  (Foto: Miriam Brümmer)

Förderbescheide überreicht

Bereits vor einem Jahr haben die Arbeiten am Kreisverkehr begonnen. Vom Land gibt es dafür Fördermittel in Höhe von 618.000 Euro. Im Rahmen der Klausurtagung der SPD–Landtagsfraktion in dieser Woche nutzte Wirtschafts– und Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) seine Anwesenheit in Göhren–Lebbin auch, um zugesagte Förderbescheide zu verteilen. 

Der Kreisverkehr wird zukünftig ein wichtiger Knotenpunkt, weil er nicht nur das neue Wohngebiet anbindet, sondern auch die Zuwegung zum Kurzentrum und zur Klinik regelt. Zudem ist die Strecke bei Fahrradfahrern beliebt, die in Richtung Federow unterwegs sind.