StartseiteRegionalNeubrandenburg▶ 300.000 Euro Schaden bei Großbrand in Mölln

Strohmieten in Flammen

▶ 300.000 Euro Schaden bei Großbrand in Mölln

Mölln / Lesedauer: 1 min

Zahlreiche Feuerwehren stellten sich einem Flammen-Inferno in Mölln entgegen. Drei riesige Strohmieten waren in Brand geraten. Und das Feuer drohte, sich noch weiter auszubreiten.
Veröffentlicht:26.10.2020, 08:06

Artikel teilen:

Am späten Sonntagabend gegen 23:07 Uhr rief ein Zeuge die Rettungskräfte, weil er einen Strohmietenbrand in Mölln (zwischen Neubrandenburg und Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) bemerkt hatte.

Polizisten aus Malchin stellten auf dem Gelände eines Agrarbetriebes in der Bahnhofstraße fest, dass insgesamt drei Strohmieten in voller Ausdehnung brannten. Die vielen Strohballen waren bis zu sechs Meter hoch und jeweils 70 Meter lang aufgeschichtet, wie ein Sprecher der Polizei am Montag sagte. Es bestehe der Verdacht der Brandstiftung.

Mehr lesen: Strohlager am Stadtrand von Malchin brennt ab

Hier sehen Sie ein Video von dem Großbrand in Mölln:

Zahlreiche Feuerwehren im Einsatz

Die Freiwilligen Feuerwehren aus den Gemeinden Mölln, Rosenow, Luplow, Bredenfelde, Kastorf, Grammentin, Stavenhagen und Kittendorf rückten mit 63 Kameraden an. Sie brachten den Brand unter Kontrolle und verhinderten darüber hinaus, dass die Flammen auf ein angrenzendes Lagergebäude übergreifen konnten. Dort sollen Düngemittel lagern und Fahrzeuge geparkt gewesen sein.

Mehr lesen: Strohpresse in Zandershagen abgebrannt

Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 300.000 Euro geschätzt. Das Großfeuer war bis zum Morgen noch nicht vollständig gelöscht. Bei Bränden solch großer Mieten sei es üblich, dass Feuerwehren die Reste nur noch kontrolliert abbrennen lassen können, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei prüft derzeit den Einsatz eines Brandsachverständigen, um die genaue Ursache zu ermitteln.

Dieser Artikel wurde am Montag, 26. Oktober, mehrfach aktualisiert.