StartseiteRegionalNeubrandenburgAuto rutscht bei Eisglätte mitten in Fluss

Feuerwehr

Auto rutscht bei Eisglätte mitten in Fluss

Friedland/Roga / Lesedauer: 1 min

Unweit der B197 bei Friedland machte ein Fahrer mit seinem Wagen einen Abflug in die Datze. Die Feuerwehr konnte ihn sogar vor einem Bad im Eiswasser bewahren.
Veröffentlicht:06.12.2023, 20:17

Von:
Artikel teilen:

Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Friedland ist am Mittwochnachmittag ein Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug in die Datze gerutscht.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der Fahrer seine Geschwindigkeit wahrscheinlich nicht den Witterungsverhältnissen angepasst und kam gegen 15 Uhr unweit der Brücke zwischen Roga und der B197 mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab. Das Auto rutschte in den Fluss.

Die Feuerwehr holte den Fahrer mit einer Schleifkorbtrage heraus.
Die Feuerwehr holte den Fahrer mit einer Schleifkorbtrage heraus. (Foto: Felix Gadewolz)

Wie der stellvertretende Kreiswehrführer Stephan Drews berichtet, blieb das Auto inmitten des Flussbetts liegen. Der Fahrer habe sich unmittelbar nach dem Unfall auf den Beifahrersitz begeben und die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Friedland, Salow und Sadelkow alarmiert.

Rettung des Fahrers stand im Vordergrund

Wie Drews weiter sagte, stand besonders die schonende Rettung des Fahrers im Vordergrund. Dazu hätten die Rettungskräfte eine sogenannte Schleifkorbtrage eingesetzt. Dies ermöglichte, dass der Fahrer nicht durch das Wasser gezogen werden musste. Somit blieb eine Unterkühlung aus. Nach einer ambulanten Behandlung vor Ort konnte der Mann nach Hause.

Den entstandenen Sachschaden konnte die Polizei am Mittwochabend zunächst nicht beziffern. Das Fahrzeug war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die Einsatzkräfte unterstützten den Bergungsdienst dabei, die Einsatzstelle auszuleuchten und entsprechend abzusichern.

Schließlich wurde auch das Auto geborgen.
Schließlich wurde auch das Auto geborgen. (Foto: Felix Gadewolz)

Nachdem die Feuerwehren abgerückt waren, rutschte unmittelbar hinter den Einsatzkräften ein Paketbote in den Graben. Auch hier hat man schnell gehandelt und geholfen, so Drews.