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Hotel am Ring

Brandschutz verhindert Flüchtlingshilfe in Neubrandenburg

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Während Vermieter und Kommunen verzweifelt nach Wohnraum suchen, steht das Hotel am Ring in Neubrandenburg leer. Der Landkreis ist interessiert, doch die Hürden sind hoch.
Veröffentlicht:03.04.2022, 15:25

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Das ehemalige Hotel am Ring in Neubrandenburg soll zur Notunterkunft für ukrainische Flüchtlinge umfunktioniert werden. Der Landkreis bestätigte entsprechende Nordkurier-Informationen auf Anfrage. Bei der Suche nach ausreichend Platz wäre das ein großer Schritt nach vorne. Allerdings macht der Brandschutz aktuell dem Landkreis ein Strich durch die Rechnung.

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Aktuell kein Brandschutz

Im seit geraumer Zeit komplett leer stehenden Gebäude in der Großen Krauthöferstraße könnten nach Landkreis-Plänen bis zu 300 Personen unterkommen. Doch noch ist diese Entlastung nicht möglich. „Der Eigentümer und Vermieter ist derzeit in der abschließenden Klärung zu Fragen des Brandschutzes”, heißt es vom Landkreis. Denn eben dieser Brandschutz ist aktuell noch nicht gewährleistet. Daher bleibe das Hotel am Ring vorerst noch leer.

Sollte das Brandschutzproblem gelöst sein, wäre das für Neubrandenburg kurzerhand eine Verdoppelung der Kapazitäten. Nach offiziellen Angaben stehen derzeit 230 Plätze in Neubrandenburg zur Aufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung. 50 in der Gemeinschaftsunterkunft im Markscheiderweg, 180 in den beiden Sporthallen in der Ihlenfelder Straße und der Robert-Koch-Straße.