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Schöffenwahl

Ehrenamtliche Richter – mehr Bewerber als Posten

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Für das Ehrenamt des Schöffen haben sich in Neubrandenburg mehr als genug Bewerber gefunden. Noch ist es aber ein weiter Weg, bis sie bei Urteilen mitreden.
Veröffentlicht:10.01.2023, 10:27

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Über zu wenig ehrenamtliches Engagement kann sich in Neubrandenburg niemand beschweren. Für die anstehende Schöffenwahl in diesem Jahr sind zum Stichtag 31.  Dezember 2022 insgesamt 127 Bewerbungen eingegangen, gab die Stadt auf Nordkurier-Nachfrage bekannt und bedankt sich für die Bereitschaft. 47 Personen davon werden Mitte des Jahres vom zuständigen Ausschuss des Amtsgerichtes gewählt.

Stadtvertretung muss Bewerbungen absegnen

Vorher müssen aber alle Bewerbungen noch von der Neubrandenburger Stadtvertretung im März bestätigt werden. Die Städte und Gemeinde müssen Bewerberlisten mit mindestens doppelt so vielen Kandidaten aufzustellen, wie Schöffen gewählt werden. Das soll garantieren, dass der Schöffenwahlausschuss im Juni genügend Auswahl hat.

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Im April erfolge dann die Bekanntmachung, wer es auf die Vorschlagliste geschafft hat, sodass jedermann Einsicht in die Liste nehmen kann, teilte die Stadt mit. Ob die Bewerber tatsächlich Schöffe werden, darüber informiert das Amtsgericht die Kandidaten im Oktober.

Bei der letzten Schöffenwahl vor fünf Jahren gingen rund 140 Bewerbungen bei der Stadt ein. hst