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Prozessbeginn

Frau aus Demmin wegen Messerangriff vor Gericht

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Die 38-Jährige soll im im vergangenen Sommer einen Mitbewohner lebensgefährlich verletzt haben. Aus einem bestimmten Grund ist die Verhandlung zum Fall nicht öffentlich.
Veröffentlicht:02.02.2022, 13:33

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Weil sie einen Mitbewohner in ihrer Gemeinschaftseinrichtung mit einem Messer attackiert und schwer am Rücken verletzt haben soll, muss sich eine 38-jährige Frau aus Demmin seit Mittwoch vor dem Neubrandenburger Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, am 15.  Juli 2021 aus Frust und Wut den Mitbewohner mit einer 18 Zentimeter langen Messerklinge dreimal in den Rücken gestochen zu haben.

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Infolge der Stichverletzungen kollabierte ein Lungenflügel des Mannes. Die Angeklagte befindet sich seit dem 26.  Juli auf Beschluss des Amtsgerichtes in Neubrandenburg in einer psychiatrischen Einrichtung der Hansestadt Stralsund. Die Tat soll von der psychisch kranken Frau in einem Zustand der verminderten Schuldfähigkeit begangen worden sein, hieß es in der Anklage.

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Auf Antrag des Verteidigers der Angeklagten, Rechtsanwalt Stefan Tabbert, schloss das Gericht unter der Leitung der Vorsitzenden Richterin Daniela Lieschke, die Öffentlichkeit für die Dauer der Hauptverhandlung aus. Begründet wurde das unter anderem mit der Krankheit der Angeklagten. Für die Urteilsverkündung, wahrscheinlich am 24. Februar, ist die Öffentlichkeit wieder zugelassen.