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Linke nominiert Koplin und Jaschinski als Direktkandidaten

Neubrandenburg / Lesedauer: 2 min

Die Linke in Stadt und Kreis setzt weitgehend auf Kontinuität bei Bundes- und Landtagswahl. Am Donnerstagabend nominierte die Partei zwei erfahrene Politiker als Direktkandidaten.
Veröffentlicht:05.03.2021, 12:50

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Die Linke zieht in Neubrandenburg mit bewährtem Personal in den Wahlkampf um die Direktmandate in der Vier-Tore-Stadt. Am Donnerstagabend haben die Mitglieder in Chemnitz ihre Kandidaten für die beiden Neubrandenburger Landtagswahlkreise und den Bundestagswahlkreis 16 bestimmt, wie die Partei am Freitag mitteilte.

Für den Landtagswahlkreis 2 (Neubrandenburg I) wurde Torsten Koplin als Direktkandidat nominiert. Als Direktkandidat im Landtagswahlkreis 3 (Neubrandenburg II) sowie als Direktkandidat für die Bundestagswahlen im Wahlkreis 16 wird Toni Jaschinski als Vertreter der Linken ins Rennen gehen.

Der 58-jährige Torsten Koplin ist Mitglied des Landtages und einer der beiden Landesvorsitzenden der Linken. Als Direktkandidat war er 2016 im Landtagswahlkreis 2 dem SPD-Politiker Manfred Dachner unterlegen, zog aber über die Landesliste in den Landtag ein. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2015 musste sich Koplin erst in der Stichwahl dem heutigen Amtsinhaber Silvio Witt (parteilos) geschlagen geben.

Der 39-jährige Toni Jaschinski ist Vorsitzender der Linksfraktion in der Neubrandenburger Stadtvertretung. Er hatte sich schon bei der vergangenen Bundestagswahl 2017 als Kandidat um das Direktkandidat für den Wahlkreis 16 (Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II) beworben. Dieser ging mit mit 31,2 Prozent der Stimmen an Philipp Amthor (CDU), der in diesem Jahr wieder antritt. Als Direktkandidat für die Linke im Neubrandenburger Landtagswahlkreis 3 war 2016 noch Marcel Meister angetreten. Das Mandat gewann die 2019 verstorbene langjährige Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD).