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Energie

Neubrandenburger sind gefragt - wie soll dieser Kessel heißen?

Neubrandenburg / Lesedauer: 2 min

Die Turbinen im Kraftwerk heißen Nelly, Helmer und Krister. Die Elektrodenkessel der Power–to–Heat–Anlage sollen jetzt auch Namen bekommen.
Veröffentlicht:02.04.2023, 12:23

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Zum Tag der Erneuerbaren Energien suchen die Neubrandenburger Stadtwerke Namenspaten für drei große Elektrodenkessel am Standort in der Warliner Straße. Dort entsteht als Teil der „Grünen Wärmewende“ in Neubrandenburg eine sogenannte Power–to–Heat–Anlage, die Ende des Jahres in Betrieb gehen soll, um Windstrom in Wärme umzuwandeln, wie neu.sw mitteilte. Herzstück der Anlage seien drei riesige Elektrodenkessel, für die Namensgeber gesucht werden.

Namensvorschläge mit „Dreiklang“ willkommen

neu.sw ruft deshalb bei einem Wettbewerbs zu Namensvorschlägen auf. „Die dürfen gern auch einen Dreiklang bilden, schließlich werden die Kessel zu dritt dafür arbeiten, den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmesektor zu erhöhen.“ Die Elektrodenkessel seien jeweils sieben Meter hoch und mit leitfähigem Wasser gefüllt, das später durch Strom aus erneuerbaren Energien erhitzt werde. Auf diese Weise könnten zum Beispiel rund 30 Windkraftanlagen weiterlaufen, die heute noch abgeschaltet werden müssten, wenn das Verteilnetz den Strom nicht mehr aufnehmen könne. Die dank der Power–to–Heat–Technologie gewonnene Wärme werde entweder direkt ins Fernwärmenetz der Stadt geleitet oder im Wärmespeicher eingelagert.

Taufe bei Tag der offenen Tür geplant

Vorschläge für die drei Kesselnamen gehen bitte bis zum 15. April unter dem Stichwort „Power to Heat“ an: [email protected] oder per Post an Neubrandenburger Stadtwerke, Marketing, John–Schehr–Straße 1 in 17033 Neubrandenburg.

Die Namenspaten der Elektrodenkessel der Power–to–Heat–Anlagen werden zum Tag der erneuerbaren Energien am 28. April als Taufpaten eingeladen. Dann öffnet neu.sw sein Kraftwerksgelände in der Warliner Straße wieder für Führungen und wird Besuchern insbesondere die Power–to–Heat–Anlage vorstellen. Gleichzeitig öffnen auch die benachbarten Neubrandenburger Verkehrsbetriebe ihre Tore für Interessierte.