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Investition in Zukunftstechnik

Neubrandenburger Stadtwerke erwägen modernes Internet im Umland

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Das Unternehmen will sein Engagement in Sachen Breitbandausbau über die Grenzen der Viertorestadt hinaus ausweiten.
Veröffentlicht:07.03.2017, 15:13

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In acht Regionen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte werden sich die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) voraussichtlich an Ausschreibungsverfahren beteiligen, um im Rahmen von Landes- und Bundesprogrammen an der Verbesserung der Breitbandversorgung im ländlichen Raum mitzuwirken, sagte Olf Häusler, Geschäftsführer der hundertprozentigen Stadtwerke-Tochtergesellschaft neu-medianet. Man habe bereits langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet und nicht nur in Neubrandenburg ein modernes Netz ausgebaut, sondern auch in Umlandgemeinden wie Burg Stargard oder Gevezin die entsprechende Infrastruktur geschaffen.

Mit der vorhandenen Infrastruktur sei man in der Lage, Bandbreiten bis zu zu 1 Gigabit (GB), also 1000 Megabit (MB) anzubieten, auch wenn derartige Größen derzeit noch nicht aktiv verkauft würden.

Für das Engagement im Umland habe man sich zielgerichtet passende Regionen herausgesucht, erläuterte Olf Häusler weiter. Es sei zum Beispiel sinnlos, dort aktiv zu werden, wo bereits andere kommunale Anbieter Ausbaupläne hätten, schloss er eine Konkurrenzsituation zu anderen Stadtwerken der Region weitgehend aus.

Die Stadtwerke bieten seit Ende der 2000er-Jahre unter der Marke Fitflat selbst die Kombination von Internet, Telefon und Kabelfernsehen an. Dank stetigem Wachstum habe man inzwischen mehr als 12 000 private Kunden in Neubrandenburg und Umgebung, so Häusler.