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DDR-Bau

Sanierung von Neubrandenburgs Rathaus wird noch teurer

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Von den ursprünglich geplanten Kosten von 14,5 Millionen Euro ist längst nicht mehr die Rede. Die Stadt musste die Kosten nun erneut nach oben korrigieren. Überrascht war sie nicht.
Veröffentlicht:01.12.2020, 16:01

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Die energetische Sanierung des aus DDR-Zeiten stammenden Neubrandenburger Rathauses wird mit aktuell 20,2 Millionen Euro noch einmal gut 1,6 Millionen Euro mehr Kosten als ursprünglich kalkuliert. „Ein entsprechender Puffer von zehn Prozent sei aber bereits einkalkuliert gewesen”, sagte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) am Dienstag bei einer Baustellenbegehung zur „Halbzeit” der Sanierung des ehemaligen Sitzes des Rats des Bezirks und der SED-Leitung. Bisher waren dafür 18,6 Millionen Euro veranschlagt. Zu Planungsbeginn war noch eine Summe von 14,5 Millionen Euro im Gespräch gewesen, was sich aber durch höhere Baupreise verteuerte.

DDR-Bau soll filigraner werden

„Wir haben im September 2019 angefangen und gehen davon aus, dass wir im Januar oder Februar 2022 fertig sind”, sagte Witt zum Baufortschritt. Aktuell seien die Bauarbeiten etwa drei Monate in Verzug, die Stadt zeigte sich aber optimistisch, dass dieser wieder aufgeholt werden kann. Insgesamt solle der „absolutistische Machtpalast” aus DDR-Zeiten nach der Sanierung „filigraner” daherkommen und statt in die Breite in die Höhe streben, kündigte der Oberbürgermeister an.