StartseiteRegionalNeubrandenburgSchüsse in Neubrandenburg – 14-Jähriger mit Pistole bedroht

Ausländerhass

Schüsse in Neubrandenburg – 14-Jähriger mit Pistole bedroht

Neubrandenburg / Lesedauer: 1 min

Zwei Männer haben in Neubrandenburg einen 14-Jährigen mit einer Pistole bedroht. Einer von ihnen schoss in die Luft. Die Männer beleidigten den Jungen ausländerfeindlich.
Veröffentlicht:02.10.2023, 16:50

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Ein 14-jähriger Afghane soll in der Neubrandenburger Oststadt am Freitag mit einer Pistole bedroht und ausländerfeindlich beleidigt worden sein. Wie die Polizei erst am Montag mitteilte, soll der 45-jährige Tatverdächtige in der Ziolkowskistraße zudem in die Luft geschossen haben.

Er schoss schon vorher in die Luft

Eine Hinweisgeberin habe der Polizei mitgeteilt, dass der 45-Jährige schon vorher geschossen hat. Unterwegs war er laut Polizei mit einem 26-jährigen Komplizen, beide stammen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Die Polizei sei nach dem Anruf der Frau angerückt und habe bei den Männern eine Schreckschusswaffe gefunden, die dem Jüngeren gehören soll.

Erst dann trafen die Beamten auf den 14-Jährigen, der ihnen von der Tat des 45-Jährigen erzählte ‐ sein Komplize soll direkt daneben gestanden haben. Die Schreckschusspistole sowie etwa 100 Patronen seien beschlagnahmt worden. Die beiden Männer erhielten einen Platzverweis. Laut einem Polizeisprecher in Neubrandenburg wird geprüft, ob der Staatsschutz wegen politisch motivierter Kriminalität die Ermittlungen aufnimmt.

Die Männer müssen sich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten. Den 14-Jährigen übergaben die Polizisten an dessen Eltern.