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Weihnachtsmarkt

So bescheren sich die Altentreptower einen schönen Start in die Adventszeit

Altentreptow / Lesedauer: 3 min

Nach umfangreichen Vorbereitungen lockt am Sonnabend und Sonntag die Treptower Wihnacht – mit neuem Beschallungskonzept und viel einheimischem Engagement.  
Veröffentlicht:03.12.2023, 11:36

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Überall Schnee, und der Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Petri unter Leitung von Kantorin Elisabeth Prinzler spielte Choräle und bekannte Weihnachtsmelodien - da kam beim Publikum schon vor der offiziellen Eröffnung der Treptower Wihnacht Adventsstimmung auf. Als Bürgermeisterin Claudia Ellgoth schließlich an das Mikrofon trat, war der Platz vor der Festbühne bereits gut gefüllt.

Weihnachtsmann wünscht sich überall Frieden

Die Innenstadt präsentiert sich schon seit Tagen festlich geschmückt. So wurden vor dem Rathaus und auf der Wiese gegenüber vom Mühlenspeicher zwei große Tannenbäume aufgestellt und mit goldenen Kugeln und Lichterketten geschmückt. Auch das historische Speichergebäude sorgt mit Tannengrün, Geschenkpäckchen und zahlreichen bunten Bildern an der Fassade für vorweihnachtliches Flair.

Bei der Eröffnung der Treptower Wihnacht: Bürgermeisterin Claudia Ellgoth mit dem Weihnachtsmann und Moderator Frank Schmidt. 
Bei der Eröffnung der Treptower Wihnacht: Bürgermeisterin Claudia Ellgoth mit dem Weihnachtsmann und Moderator Frank Schmidt.  (Foto: Ralf Scheunemann)

„Die Vorbereitung war ein hartes Stück Arbeit, hat aber auch Spaß gemacht“, meinte die Bürgermeisterin. „Hier wurde vieles von Altentreptowern für Altentreptower gemacht“, betonte sie auch mit Blick auf das Kulturprogramm. Leider mussten einige angemeldete Standbetreiber krankheitsbedingt absagen, bedauerte Claudia Ellgoth. Doch das Team um Peer Utech habe echtes Improvisationsvermögen gezeigt und die entstandenen Lücken geschlossen. In der gesamten Innenstadt warteten Imbiss- und Verkaufsbuden auf die Besucher.

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„Das Schönste am heutigen Tag ist der Schnee“, betonte der Weihnachtsmann in seiner Begrüßungsrede. Nach dem Lied „Sind die Lichter angezündet“ verabschiedete er sich mit bewegenden Worten von der Bühne: „Mir kam es auf die letzte Zeile - Überall soll Friede sein - an. Wir haben es bei allen Problemen, die es gibt, noch gut, und dafür bin ich dankbar. Nun werde ich mich umsehen, um für die Kinder Geschenke zu finden, denn in drei Wochen ist es so weit.“

Bei seinem Rundgang konnte er das Programm gut verfolgen, denn mit einem neuen Beschallungskonzept sorgte das Team der Eventagentur Zwergenfeier dafür, dass es entlang der Mühlenstraße von allen Buden aus zu hören war. Auf der Hauptbühne zeigten unter anderem die Demminer Blasmusik, der Tanzverein Siedenbollentin und die Hoftanzgesellschaft Bartow ihr Können. Auch ein Auftritt des Tanzvereins Altentreptow war vorgesehen.

Schon kurz nach der Eröffnung lockte der Bratwurstduft die ersten Gäste an die Imbiss-Stuben. 
Schon kurz nach der Eröffnung lockte der Bratwurstduft die ersten Gäste an die Imbiss-Stuben.  (Foto: Ralf Scheunemann)

Weihnachtlich gestaltet war auch der Vorplatz der St.-Petri-Kirche, wo es nach Bratwurst duftete. Auch zu Puppentheater und Kinderkino in der Winterkirche waren die Gäste eingeladen. Als Höhepunkt war zudem das Konzert der Kulturschule angekündigt.

Großer Andrang bei Ständen im Speicher

Doch auch ringsum in der Stadt war allerhand los. Stände mit Deko und Geschenkideen lockten Besucher. Ungemeinen Zulauf fanden die fast 30 Weihnachtsstände im Speicher, der bereits kurz nach der Eröffnung regelrecht gestürmt wurde. Dort boten übrigens auch in diesem Jahr wieder Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins den beliebten Kalender mit historischen Ansichten von Altentreptow an.