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Sternmarsch

Jugendfeuerwehren zeigen in Hohenzieritz Teamgeist und Geschick

Neustrelitz / Lesedauer: 3 min

Die Jugendfeuerwehren des Amtes Neustrelitz absolvierten jetzt ihren 22. Sternmarsch. Die kleinen Feuerwehrleute mussten einige knifflige Aufgaben bewältigen.
Veröffentlicht:17.09.2023, 10:55

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Zu einem großen Erfolg wurde der 22. Sternmarsch der Jugendfeuerwehren des Amtes Neustrelitz-Land. An die 170 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren aus den Freiwilligen Feuerwehren in Hohenzieritz, Klein Vielen, Userin, Kratzeburg, Quadenschönfeld, Blankensee, Carpin–Thurow und zwei Gastmannschaften aus Feldberg fanden sich am Ausgangspunkt ein und waren gespannt, welche Aufgaben sie erwarteten.

13 Stationen und fast vier Kilometer zu laufen

Diese Aufgaben waren nicht ohne, denn das Organisationsteam um Marie Wetzel von der Hohenzieritzer Wehr und Helfern aus den Reihen der Blumenholzer Kameraden hatten 13 Stationen in und um Hohenzieritz herum aufgebaut. Um sie alle zu erreichen, waren Fußmärsche von fast vier Kilometern erforderlich. Zielgerichtet wiesen Pfeile im ganzen Ort den „Sternmaschierern“ ihre Richtung. Sechs bis zehn junge Feuerwehrmitstreiter bildeten eine Mannschaft und Teamgeist wurde immer wieder abgefordert. So wurde gemeinsam gesammelt, Geschicklichkeitsspiele absolviert und Sackhüpfen stand auf dem Programm. Mit einem in einem Säckchen verstauten Seil beim Leinenbeutel–Bowling Wasserflaschen umzuwerfen, stellte sich als nicht so einfach heraus.

Hier war Schätzen gefragt. 50 Gramm Gras, 100 Gramm Blätter, 500 Gramm Steine, 250 Gramm Stöcke oder Äste und 700 ml Wasser galt es einzusammeln.
Hier war Schätzen gefragt. 50 Gramm Gras, 100 Gramm Blätter, 500 Gramm Steine, 250 Gramm Stöcke oder Äste und 700 ml Wasser galt es einzusammeln. (Foto: Ulrich Krieger)

Die Klein Vielener Siebener–Gruppe unter Führung von Jason Reinsperger (16) hatte immerhin drei Mädchen in ihrer Mitte. „Wir sind aufgeregt, aber gut vorbereitet. Wir hoffen ganz vorn mit dabei zu sein und werden uns dafür sehr anstrengen“, so der Gruppenführer. Sogar die erst sechs Jahre alte Ole Mertinkat stellt sich schon dem Wettstreit. In den drei Monaten ihrer Feuerwehrmitgliedschaft hatte sie schon Feuerwehr–Knoten kennengelernt, Gerätekunde verfolgt und sogar Schläuche ausgerollt. „Papa hat mir empfohlen, bei den „Feuerwehrzwergen“ mitzumachen und das macht mir großen Spaß“, sagte sie. Ihr Schwester Lilly Mertinkat ist mit ihren 16 Jahren schon fast aus der Jugendwehr herausgewachsen. Seit vier Jahren ist sie dabei und hat viel gelernt und erlebt. Sie sagte stolz: „Ich freue mich, wenn ich den Jungs in nichts nachstehe und mit ihnen gemeinsam Aufgaben ausführen kann.“

Von Bruder und Cousin auf Feuerwehr heiß gemacht

Als eine der Gruppenführerinnen der Feldberger Gastmannschaften nahm Carlotta Zieger am Sternmarsch in Hohenzieritz teil. Ihre Qualifikation dafür hat sie sich in jungen Jahren angeeignet, denn sie ist schon seit acht Jahren bei der Jugendwehr. „Mein großer Bruder und ein Cousin haben mich heiß gemacht auf die Feuerwehr, was ich nicht bereut habe“, sagte sie. Platz eins ging nach Kratzeburg, Platz zwei nach Userin I und den dritten Platz belegte Hohenzieritz II.

Sackhüpfen zu zweit war gar nicht so einfach.
Sackhüpfen zu zweit war gar nicht so einfach. (Foto: Ulrich Krieger)