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Maskottchen

Mecki aus Neustrelitz mischt bei Maskottchen–Treffen mit

Neustrelitz / Lesedauer: 2 min

Ein Treffen der MV–Regionen der etwas anderen Art fand am Wochenende bei der Hanse Sail in Rostock statt. Neustrelitz war auch vertreten. 
Veröffentlicht:14.08.2023, 16:59

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Wer ist flauschig und zwei Meter groß? Richtig, das Neustrelitzer TSG–Maskottchen „Mecki“. Der große blaue Plüsch–Stier hat am Wochenende die Hanse Sail in Rostock besucht und mit ihm gut zwei Dutzend weitere Maskottchen.

Anstrengend aber schön 

Im Kostüm des Mecklenburger Stiers, welcher das Maskottchen der Fußballmannschaft der TSG Neustrelitz ist, steckte an diesem Tag Peter Schulz. „Alle meine drei Söhne spielen bei der TSG“, erzählt er. Als der Neustrelitzer kürzlich die Idee hatte, dass „Mecki“ doch zu einem Fußballturnier in Rostock mitreisen müsse, durfte er kurzerhand ins Kostüm schlüpfen. Beim Turnier wurde er dann sozusagen von den Organisatoren der Maskottchen–Parade der Hanse Sail entdeckt. „Eigentlich sollte es eine einmalige Sache bleiben. Es ist sehr anstrengend, aber es macht auch riesigen Spaß, den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können“, berichtet Schulz und hat schließlich zugesagt.

Zusammen mit Tino Schrödter, einem weiteren Spielerpapa, der Schulz begleitete, ging es am vorigen Samstag somit nach Rostock. Umziehen war zum Glück natürlich erst vor Ort angesagt. „Es waren insgesamt 26 Maskottchen aus Rostock und Umgebung aber auch aus Schwerin, Greifswald und eben Neustrelitz vor Ort“, berichtet Schulz. Zusammen spazierten alle übers Veranstaltungsgelände, schüttelten Hände und ließen sich mit Besuchern fotografieren. 

Maskottchen haben mitgetanzt 

Die anschließende Fahrt in einem Doppeldecker–Bus mit offenem Verdeck durch die Hansestadt brachte ein bisschen Erfrischung. „Der Fahrtwind war uns sehr willkommen“, so Schulz. Die Stimmung sei toll gewesen und viele Passanten, Autofahrer und selbst so mancher Straßenbahnfahrer winkte den Maskottchen zu. Begleitet wurde die kunterbunte Truppe den ganzen Tag von drei Tänzern. Aber auch so manches Maskottchen habe mitgetanzt. „Besonders hervorzuheben sind hier Kalle vom FC Hansa Rostock und vor allem Wolfi vom Baketballteam der Rostock Seawolves. Letzterer war den gesamten Tag in seinem Kostüm und hat sich nicht zu erkennen gegeben und auch kein einziges Wort gesagt“, erzählt Schulz, dass manche wahre Maskottchen–Identität im Verborgenen blieb. 

Über seinen Begleiter Tino Schrödter war „Mecki“ übrigens heilfroh. „Das war eine tolle Unterstützung. Er hat mich immer auf Stolperfallen oder auch auf wartende Kinder neben mir hingewiesen. Das Sichtfeld durch den Helm ist wirklich stark eingeschränkt“, berichtet Schulz. Kleine Trinkpause waren zudem nötig, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Zum abschließenden Spaziergang übers Veranstaltungsgelände konnten sich aber nochmals alle Maskottchen aufrappeln. Zum Schluss gab es die wohlverdiente Feierabendbratwurst.