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Gedenken

Mirow gedenkt jüdischer Opfer der Nazi-Schreckensherrschaft

Mirow / Lesedauer: 1 min

In Mirow gedachte man der Opfer der Reichspogromnacht vor 85 Jahren.
Veröffentlicht:09.11.2023, 14:59

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Das Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am 9. November vor 85 Jahren war für Bürgerinnen und Bürger in Mirow Anlass, die drei Stolpersteine in der Mühlenstraße zu putzen. Sie erinnern an jüdische Menschen, die vor Terror und Schikane aus Mirow fliehen mussten.

Stadtvertreter spricht über Freundschaft mit Israel

Die Nazi-Schreckensherrschaft bezahlten sechs Millionen Juden mit ihrem Leben. In einer kurzen Rede lenkte Stadtvertreter Tobias Müller-Deko (Die Grünen) das Augenmerk auf das große Werk der Versöhnung ‐ die mühsam errungene Freundschaft zwischen Deutschland und Israel, zwischen dem Volk der Täter und dem jüdischen Volk. Diese Freundschaft stehe in diesen Tagen vor seiner größten Bewährungsprobe. „Es ist gut, dass das diplomatische-routinierte offizielle Deutschland sagt, was gesagt werden muss. Aber es bleibt unsere Aufgabe, dazu beizutragen, dass auch das normale und durchschnittliche Deutschland auf der Straße wie hier diese Probe besteht“, sagte er. Auch in Neustrelitz und Feldberg fanden Gedenkveranstaltungen statt.