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Meinung

Darum ist der Februar ein toller Monat

Neustrelitz / Lesedauer: 1 min

Die Wintersonnenwende war bereits im Dezember. Aber erst jetzt im Februar bekommt man wirklich mit, dass die Tage länger werden. Dafür gibt es einen Grund, beschreibt Tobias Lemke.
Veröffentlicht:09.02.2024, 09:07

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Der Winterblues kann ganz schön aufs Gemüt schlagen. Aber dem einen oder anderen ist sicherlich schon aufgefallen, dass die Tage mittlerweile wieder spürbar länger werden. Das tun sie, streng genommen schon seit einigen Wochen, nämlich seit der Wintersonnenwende vom 22. Dezember. So richtig zu spüren ist das aber immer erst im Februar.

Richtig freuen kann man sich auf den März und April

Tatsächlich nehmen die Tage im zweiten Monat des Jahres sozusagen mehr Fahrt auf. Während im Januar die Tageslänge in Deutschland gerade mal um rund ein Prozent gegenüber dem kürzesten Tag des Jahres zunimmt, so sind es im Februar bereits rund stolze zwölf Prozent. Beträgt die Tageslänge zum Beispiel in Neustrelitz laut der auf Zeitangaben spezialisierten Internetseite timeanddate.com am 1. Februar noch 8 Stunden und 56 Minuten und 25 Sekunden, so werden es am 29. Februar bereits 10 Stunden und 47 Minuten und 43 Sekunden sein. Richtig freuen kann man sich übrigens auf März und April. In beiden Monaten nimmt die Zeit zwischen Sonnenauf- und - untergang sogar um 16 Prozent zu.

Und das ist die Ursache

In den Monaten danach schwächt sich das mit den länger werdenden Tagen dann wieder ab, bis sich der ganze Prozess ab der Sommersonnenwende umkehrt. Um das Phänomen genauer zu beschreiben, bräuchte es wohl eine ganze Zeitungsseite. So viel sei erwähnt: Das Ganze liegt an der Schieflage der Erde im Sonnensystem. Ziemlich schräg, oder?