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Polizei zieht nach Anreise zur Fusion erste Bilanz

Lärz/Neustrelitz / Lesedauer: 2 min

Tausende Menschen strömten in den vergangenen Tagen ins kleine Lärz. Die Polizei kontrollierte zahlreiche Besucher in Zügen, am Bahnhof und auf den Zufahrtsstraßen — mit Erfolg.
Veröffentlicht:30.06.2023, 14:29

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Beamte der Bundes– und Landespolizei haben die Anreise zum Fusion–Festival in Lärz begleitet. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag für die Polizeiinspektion Neubrandenburg beim Schutz der Veranstaltung, insbesondere der Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehört zum einen die Gewährleistung der störungsfreien Anreise der Fusion–Besucher und zum anderen die möglichst geringe Beeinträchtigung für die Bevölkerung durch das erhöhte Verkehrsaufkommen.

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Am Mittwoch, dem ersten Anreisetag, kam es trotzdem zu massiven Behinderungen im Bereich der Zufahrt zum Festivalgelände und auch auf den zum Festival führenden Landesstraßen und der B198. Ab dem späten Vormittag gab es in allen Richtungen um das Gelände herum kilometerlange Staus. Ein wenig besser lief es dann am Donnerstag: Da kam es lediglich zeitweise zu zähfließendem Verkehr.

Das Techno- und Kultur-Festival in Lärz ist am Mittwoch gestartet.
Das Techno- und Kultur-Festival in Lärz ist am Mittwoch gestartet. (Foto: Bernd Wüstneck)

Des Weiteren wurden entlang der B198, am Parkplatz Vipperower Heide und Zirtow, Kontrollstellen eingerichtet. Bis zum Freitagmittag wurden in diesem Zusammenhang zahlreiche Anzeigen aufgenommen: 20 wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, 28 Strafanzeigen wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und elf sonstige Strafanzeigen, zum Beispiel wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Zudem wurde ein Mann kontrolliert, gegen den ein offener Haftbefehl vorlag. Nach dem Bezahlen der offenen Strafe wurde der 49–jährige polnische Staatsbürger aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Bisher sind etwa 15.700 Festival–Teilnehmer mit der Bahn angereist. Im Zuge dessen fanden auch stichprobenartige und anlassbezogene Personenkontrollen auf dem Hauptbahnhof Neustrelitz und in Reisezügen statt.

Hierbei wurden insgesamt 55 Straftaten festgestellt — vor allem handelte es sich um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es wurden Einzelverstöße von geringen und nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln festgestellt. Ferner wurden mehrere verbotene Messer und ein Schlagring sichergestellt.

Es bildeten sich auf den Zufahrtsstraßen lange Staus.
Es bildeten sich auf den Zufahrtsstraßen lange Staus. (Foto: Elke Enders)

Trotz allem ist die Anreisephase nach Einschätzung der Bundepolizei insgesamt ruhig und störungsfrei verlaufen.

Ab Sonntagmorgen wird die Bundespolizei am Hauptbahnhof Neustrelitz wieder verstärkt im Einsatz sein, um die reibungslose Rückreise der Festival–Besucher sicherzustellen. Auch die Beamten der Landespolizei werden an diesem Tag für einen sicheren Abreiseverkehr sorgen.