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Gedenkstätte

Ausstellung thematisiert queeres Leben zu NS-Zeiten

Fürstenberg / Lesedauer: 1 min

Eine neue Ausstellung beleuchtet die Ausgrenzung und Verfolgung queerer Menschen in den Jahren 1933 bis 1945. Zu sehen ist sie ab Samstag in Ravensbrück. 
Veröffentlicht:08.02.2024, 17:17

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Die Geschichte queerer Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus ist bis heute weitgehend unbekannt. Dabei wurden auch sie systematisch
ausgegrenzt und verfolgt. Die vielfältigen und ambivalenten
Lebensgeschichten werden in der Ausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933 – 1945“ in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Fürstenberg anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet.

Biografien und aktuelle Forschungsergebnisse

Erzählt werden Geschichten von gesellschaftlicher Ausgrenzung, Denunziationen aus der Bevölkerung und von staatlichen Repressions- und Verfolgungsmaßnahmen. Die Ausstellung beleuchtet tiefgehende Biografien, aber auch aktuelle Forschungsergebnisse. Sie berichtet von Gefängnis- und KZ-Haft queerer Menschen, von Fluchten und Suiziden. Wichtige Themen sind aber auch Freundschaften, Liebe und verschiedene Wege der Selbstbehauptung in einem Land, in dem queere Infrastrukturen nahezu vollständig zerstört wurden.

Ausstellung ist bis 24. März zu sehen

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, dem 10. Februar, um 14 Uhr im Sonderausstellungsraum im ehemaligen Wasserwerk der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Bis zum 24. März kann die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Infos unter: www.mh-stiftung.de