StartseiteRegionalNeustrelitzSo will der Neustrelitzer „Königstransfer“ drei Punkte zum Heimauftakt holen

Fußball–Oberliga

So will der Neustrelitzer „Königstransfer“ drei Punkte zum Heimauftakt holen

Neustrelitz / Lesedauer: 3 min

Nach dem verpatzten Saisonauftakt wollen es die Neustrelitzer Fußballer im Heimspiel am Sonntag besser machen. Helfen soll dabei die Spielweise des neuen Sechsers.
Veröffentlicht:04.08.2023, 12:40

Artikel teilen:

Mit einem Auswärtssieg und drei Punkten wollten Maik Frühauf und Fußball–Oberligist TSG Neustrelitz am vergangenen Wochenende in der Nordstaffel in die Saison 2023/24 starten. Doch daraus wurde nichts!

Zum Auftakt gab es eine echte Enttäuschung

Mit 2:4 (0:2) unterlagen die Residenzstädter bei Frühaufs Ex–Club FSV Union Fürstenwalde — eine Enttäuschung zum Auftakt. „Mit dem Ball hatte das gegen Fürstenwalde schon gut ausgesehen. Aber gegen den Ball war das eine Katastrophe und wir waren auch etwas vom Gegner überrascht“, sagte der Mittelfeldspieler, der mit seiner neuen Mannschaft nach Spieltag Nummer 1 Tabellenletzter ist.

Die nächste Chance auf Zählbares haben die Neustrelitzer am Sonntag (6. August), wenn der Heimspielauftakt der neuen Serie gegen den RSV Eintracht 1949 (Anstoß 13.30 Uhr/Parkstadion) auf dem Programm steht. Die Brandenburger starteten mit einem 1:1 gegen den SC Staaken in die laufende Saison.

In den bisherigen vier Duellen in der 5. Liga gegen den RSV stehen aus Sicht der TSG ein Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen zu Buche. „Wir müssen gegen Stahnsdorf die leichten Fehler abstellen und auch in den Zweikämpfen präsenter sein“, so Frühauf, der einst im Nachwuchs beim 1. FC Frankfurt mit dem Fußball–Abc begann.

Spielidee und Ziele der TSG überzeugten ihn

Bei den Oderstädtern kickte der 25–Jährige bis 2016, ehe Frühauf zu Dynamo Eisenhüttenstadt wechselte und für den Verein drei Jahre auflief. 2019 kam der Mittelfeldakteur zu seinem Jugendverein zurück, spielte bis 2022 für die Frankfurter, ehe er über die Station Fürstenwalde nun in Neustrelitz landete. „Ich war in meiner Karriere bisher immer ortsgebunden“, so der gebürtige Eisenhüttenstädter.

TSG-Trainer Thomas Franke (links) betitelte Sommerneuzugang Maik Frühauf als "Königstransfer".
TSG-Trainer Thomas Franke (links) betitelte Sommerneuzugang Maik Frühauf als "Königstransfer". (Foto: Matthias Schütt)

Doch dieser wurde vor allem von der „Spielidee, den Zielen sowie den Trainingsinhalten“ im Gespräch mit TSG–Trainer Thomas Franke überzeugt: „Es ist für mich eine spannende Herausforderung und ich wollte etwas neues ausprobieren.“ Dabei hatte Frühauf dem Vernehmen nach auch Angebote von anderen Vereinen, entschied sich aber nach einigen Tagen Überlegungszeit für die TSG. „Keiner hatte mich fachlich so überzeugt wie der TSG–Trainer“, so Frühauf.

Dieser wurde von Franke jüngst als „Königstransfer“ betitelt und wurde zum Saisonauftakt als Sechser im Mittelfeld aufgeboten. Dort soll der TSG–Kicker mit der Rückennummer sechs die Fäden ziehen.

Die ganze Familie ist fußballverliebt

„So etwas hört man als Spieler natürlich gerne. Ich verspüre dadurch aber keinen Druck. Ich will und muss sowieso meine Leistungen bringen“, so Frühauf, der aus einer fußballverliebten Familie stammt. Denn auch Zwillingsbruder Steven sowie Bruder Kevin kickten mit dem runden Leder. Auch dessen Vater sowie Opa gingen dem Sport nach. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder spielte Maik oft in den Clubs zusammen, ehe jeder seinen Weg ging.

Mehr lesen: Hansa Rostock leiht Juan Perea aus

Dieser führte Frühauf nun nach Neustrelitz. Dabei soll nach Willen des Mittelfeldspielers die Oberliga nicht das Ende in der Karriere sein, der den Blick in Richtung Regionalliga Nordost hat — im Optimalfall mit der TSG. Seine neue Mannschaft beschreibt Frühauf als „zielstrebig und bodenständig. Jeder Spieler will sich weiter entwickeln.“ Nun gilt es für Frühauf und seine Teamkollegen nach der Auftaktniederlage in der Fremde daheim in der Pappelallee die ersten Saisonzähler einzufahren.