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Ausbildung

Woldegker Schüler schnuppern in die Arbeitswelt rein

Woldegk / Lesedauer: 2 min

Nach dem Schulabschluss heißt es, sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden. Welche Möglichkeiten die Region bietet, wurde in der Regionalen Schule Woldegk gezeigt. 
Veröffentlicht:19.11.2023, 14:17

Von:
  • Ulrich Krieger
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Über die beruflichen Perspektiven in der Region Woldegk konnten sich am Sonnabend Schüler der Regionalschule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ informieren. Vom Schulleiter Alexander Zuber eingeladen präsentierten 17 Unternehmen ihre Angebote und Dienstleistungen, für die sie in der Zukunft dringend Nachwuchs suchen. Andere, die nicht vor Ort sein konnten, stellten Infomaterial bereit.

So mancher Schüler noch unentschlossen

Auf zwei Etagen wurden Klassenräume für die Präsentationen umgerüstet, die von einfacher theoretischer Erläuterung bis hin zu praktischer Arbeit einiges boten. So vertrat zum Beispiel Christian Reepschläger von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern die handwerklichen Berufe und erklärte den aufmerksam zuhörenden künftigen Auszubildenden, welche Perspektiven diese bieten können.

Eine etwas andere Form der Präsentation wählte der Woldegker „Bad & Gesundheizprofi“ Thomas Lange. Er hatte eine Idee mitgebracht, die bei den jungen Leuten beider Geschlechter sehr gut ankam. Aus kupfernen Rohrbögen und selbst zuzuschneidenden Rohrstücken konnten die Besucher ein Herz für sich zusammensetzen. Mit einer kräftigen elektrischen Quetschzange wurden die Teile für immer untrennbar und garantiert wasserdicht zu einer Einheit verbunden.

So mancher Schüler ist noch unentschlossen bei der Berufswahl. „Ich möchte zukünftig etwas mit Tieren machen. Leider habe ich noch nichts gefunden“, erklärte eine Schülerin. Auch Phillip Heike war sich noch nicht sicher, wohin seine berufliche Entwicklung gehen wird. Zusammen mit seiner Mutter erkundigte er sich bei der Gesellschaft für Kommunale und Umweltdienste, ob etwas dabei sein könnte. „Er ist an der Arbeit mit Computer interessiert, das wird doch überall gebraucht“, meinte sie.

Noch hat Phillip Heike (2. von links) sich nicht entschieden, ließ sich aber zusammen mit seiner Mutter Antje Gribenow-Heike aber bei der GKU beraten. (Foto: Ulrich Krieger)

Aus blankem Rahmen ein Moped aufgebaut

Der 13-jährige Jamie ist sich hingegen schon sehr sicher, wohin seine Reise gehen soll. Der 13-Jährige möchte etwas mit großen Landmaschinen machen oder als Mechatroniker arbeiten. Schon im Alter von zehn Jahren begann er sein erstes großes Projekt. Er „schraubt“ sehr gern und kam eines Tages mit dem Rahmen eines Mopeds nach Hause und fragte: „Können wir das wieder aufbauen?“ Bei seinem Vater stieß er offene Ohren. Nach drei Jahren ist das Moped nun startbereit, auch wenn es bis zum Führerschein noch ein wenig hin ist. 

Mit dem Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg war zudem ein Anbieter dabei, der als Kooperationspartner für Berufsschulen und viele Betriebe in der Region ein wichtiger Ansprechpartner in der Ausbildung zu verschiedenen Berufen sehr gefragt ist. Alle Schüler hatten von der Schule einen Laufzettel bekommen, mit dem sie jeden Stand besuchen mussten. Doch nicht jeder Schüler nahm diese Aufgabe ernst.