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Tierwelt

Wolfspaar am Drewensee und Rudel bei Mirow nachgewiesen

Drewin / Lesedauer: 2 min

Im Strelitzer Land ist der Wolf längst angekommen. Die Vorkommen bauen sich weiter auf.
Veröffentlicht:21.11.2022, 18:59

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Die Wolfspopulation nimmt in der Region Neustrelitz weiter zu. So taucht in der Ende voriger Woche vom Schweriner Umweltministerium vorgestellten Statistik zum Abschluss des Monitoringjahres 2021/22 ein neues Wolfspaar mit der Kennung „Drewensee“ auf. Der See befindet sich westlich der Bundesstraße 96 zwischen Drewin und Ahrensberg.

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Neues Paar noch nicht aufgelistet

Auf der Wolfsvorkommen-Karte aus dem Sommer dieses Jahres war das neue Paar noch nicht markiert. Dabei ist die aktuelle Kennung der Drewiner Wölfe als einzelnes Paar offenbar auch schon wieder überholt. „Seit dem Abschluss des Monitoringjahres 2021/22 konnten für das Wolfspaar Drewensee Welpen nachgewiesen werden“, heißt es zu den neusten Erkenntnissen.

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Weitere Rudel im Strelitzer Land

In der Region gibt es zudem noch die bereits bekannten Rudel bei Feldberg, Wokuhl und im Müritz-Nationalpark. Das Wolfspaar in der Leppiner Heide (bei Mirow) wird inzwischen ebenfalls als Rudel geführt. Zudem wird laut Umweltministerium davon ausgegangen, dass die beiden Brandenburger Wolfsrudel aus Steinförde (bei Fürstenberg) und der Wittstocker Heide sich zeitweise auch in MV aufhalten können. Das aus dem Vorjahr nachgewiesene Rudel bei Eichhorst (bei Woldegk) konnte hingegen nicht mehr beobachtet werden. Landesweit hat das Wolfsmonitoring 18 Wolfsrudel (davon 6 grenzübergreifend), 6 Wolfspaare sowie 4 territoriale Einzelwölfe nachgewiesen. Bei fünf weiteren Territorien blieb der Status unklar.

Anträge zur Entnahme abgelehnt

Aus der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft hatte es jüngst zwei Anträge zur „Entnahme eines verhaltensauffälligen Wolfes“ gegeben. Nach Nordkurier-Informationen wurde mittlerweile auch der zweite Antrag vom Landkreis abgelehnt.