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Baustelle

Auf der B 104 bahnt sich eine lange Vollsperrung an

Strasburg / Lesedauer: 2 min

Die Bundesstraße 104 von Strasburg Richtung Woldegk muss erneuert werden. Die Kraftfahrer müssen sich auf eine längere Vollsperrung einstellen.
Veröffentlicht:19.09.2022, 05:58

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Auf der Bundesstraße 104 werden zwischen Mildenitz und Strasburg sowohl die Fahrbahn als auch zwei Durchlässe erneuert. Die Deckschicht habe hier das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und sei instandsetzungsbedürftig. Der Streckenabschnitt weise zudem punktuell Tragfähigkeitsdefizite auf, teilte das Straßenbauamt Neustrelitz mit. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden im Zuge der Maßnahme Schutzplanken nachgerüstet. Auch werden die vorhandenen Bushaltestellen im Baubereich barrierefrei umgebaut.

Erste vorbereitende Arbeiten für das Vorhaben haben laut Straßenbauamt begonnen. Damit diese Arbeiten sowie weitere vorgelagerte Bord- und Pflasterarbeiten bis Ende September durchgeführt werden können, sei es erforderlich, den Verkehr mittels Baustellen-Ampel halbseitig am Baufeld vorbeizuführen. Anfang Oktober würden dann weitere vorbereitende Arbeiten wie die Demontage der vorhandenen Schutzplanken, das Freilegen der Fahrbahnränder und das Schälen der Bankette folgen. Auch dann müsse der Verkehr mittels Ampeln halbseitig am Baufeld vorbeigeleitet werden.

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Baustellenbereich über A20 umfahren

Ab Montag, 17. Oktober, starten die Fräsarbeiten auf der gesamten Strecke und die Erneuerung der Durchlässe. Anschließend werde die Fahrbahn mit dem Einbau einer neuen Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht erneuert und verstärkt. Für die Durchführung dieser Arbeiten ist laut Amt von Montag, 17. Oktober, bis voraussichtlich Montag, 21. November, eine fünfwöchige Vollsperrung der Strecke notwendig. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig über die Autobahn A 20 zwischen den Anschlussstellen Strasburg und Friedland zu umfahren. Eine Umleitung für Kraftfahrzeuge unter 60 Kilometer pro Stunde werde ebenfalls eingerichtet. Anlieger würden gesondert über die Bauarbeiten informiert.

Für Restarbeiten halbseitige Sperrung und Ampel

Da der Asphalteinbau stark witterungsabhängig sei, könnten sich für die Vollsperrungen Änderungen ergeben, so das Straßenbauamt. Diese würden dann noch bekannt gegeben werden. Sollten die Arbeiten schneller als geplant beendet werden können, wird eine vorzeitige Verkehrsfreigabe der Strecke angestrebt.

Nach Abschluss des Asphalteinbaus erfolgen noch Restarbeiten, für die der Verkehr erneut per Ampel halbseitig am jeweiligen Baufeld vorbeigeführt wird.

Die Arbeiten führen die Firmen Strabag AG und Eurovia VBU GmbH aus Neubrandenburg als Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus. Die Kosten betragen insgesamt rund 2,1 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

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