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Brandserie beschäftigt Strasburger Kameraden

Strasburg / Lesedauer: 2 min

Beim Neujahrsfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Strasburg kam immer wieder die Rede auf die Brände der vergangenen Wochen.
Veröffentlicht:05.02.2023, 18:28

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„Bis jetzt ist es eher ruhig“, sagte Christa Gosse. Sie gehört der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Strasburg an und saß hinter einem Tisch im Feuerwehrgerätehaus, auf dem sie gehäkelte Hausschuhe und gestickte Tischdeckchen anbot. „Der Erlös soll der Feuerwehr zugutekommen“, erklärte die Mutter des Wehrführers. Gleich nebenan verkauften die Damen der Frauenabteilung Kaffee und Kuchen. Erst nach und nach fanden sich Gäste und Kameraden ein. „Normalerweise findet unser Neujahrsfeuer immer Ende Januar, also etwas früher statt. Aber in diesem Jahr war das aus verschiedenen Gründen nicht möglich“, sagte Wehrführer René Gosse. Auf dem Grill brutzelten Bouletten und Würste, und auch die beiden Feuerschalen waren entzündet. Daneben und daran trafen immer mehr Strasburger ein, um über ganz unterschiedliche Themen zu reden.

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Schon fünf Brände dieses Jahr

Dazu gehörte auch die Brandserie. Gosse und seine Kameraden mussten in diesem noch jungen Jahr schon acht Mal ausrücken – bei fünf Einsätzen handelte es sich um Feuer. Neben brennenden Mülltonnen hatten auch eine Gartenlaube in Groß Luckow und ein Sperrmüllcontainer auf dem Wertstoffhof gebrannt.

Das Aufgabenfeld der Feuerwehr werde immer größer. „Natürlich löschen wir in erster Linie und gerade in der letzten Zeit auch Brände. Aber die technischen Hilfeleistungen nehmen ebenfalls einen großen Raum ein. Und da die Technik in Fahrzeugen und Häusern immer komplizierter wird, müssen sich die Kameraden ständig weiterbilden“, betonte der Wehrführer. Diese Ausbildungen machten einen großen Teil der Zeit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit aus.

2022 doppelt so viele Einsätze wie in den Vorjahren

„Im letzten Jahr hatten wir mit 98 Einsätzen rund doppelt so viele wie die Jahre davor. Einige davon fielen auf die beiden Januarstürme, die Starkregenfälle im Sommer und nicht zuletzt die Serie von brennenden Mülltonnen seit Oktober“, sagte Gosse.

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