Tradition

▶ In Pasewalk weihnachtet es schon – Der Baum steht!

Pasewalk / Lesedauer: 2 min

Er ist Tradition und läutet die Vorweihnachtszeit in Pasewalk ein: der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Am Mittwoch wurde das prächtige Exemplar nach Pasewalk gebracht.
Veröffentlicht:18.11.2021, 05:54
Aktualisiert:06.01.2022, 22:25

Von:
Artikel teilen:

In polizeilicher Begleitung wurde er heute nach Pasewalk gebracht, der Weihnachtsbaum, der von nun an den Marktplatz schmückt und mit seiner Ankunft die Vorweihnachtszeit eingeläutet hat. Gesponsert wurde das prächtige, etwa neun Meter hohe Exemplar von Familie Herrmann aus Rollwitz.

30 Jahre sei er alt und seinerzeit eigenhändig vom Familienoberhaupt der Herrmanns gepflanzt worden, weiß Jeana Hübner von der Stadt Pasewalk. Von einem „Wendebaum“ sei beim Fällen die Rede gewesen, erzählt Jeana Hübner lachend. Klar, dass das Oberhaupt der Herrmanns dann auch beim Fällen des Baumes zuschaute und den Prozess für das Familienalbum dokumentierte.

Strasburger Baum ist fast doppelt so hoch

Mit ihren etwa neun Metern Höhe ist die Fichte zwar etwas größer als der Baum, der den Pasewalker Marktplatz im Vorjahr geschmückt hatte. Mit dem diesjährigen Baum der Strasburger kann er in puncto Höhe allerdings trotzdem nicht mithalten. Ihr Baum ist zwar rund fünf Jahre jünger, dafür aber mit etwa 16 Metern Länge fast doppelt so hoch.

Wie in jedem Jahr erforderte das Aufstellen des Baumes nicht nur schweres Gerät in Form eines Kranes, sondern auch tatkräftige Helfer, die in diesem Jahr unter anderem vom Technischen Hilfswerk als auch von der Firma Kolodzik kamen.

Darum wird nur der obere Teil geschmückt

Am 25. November soll der Baum von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk geschmückt werden. Gemäß der Tradition sind bereits zahlreiche Kinder der ortsansässigen Einrichtungen fleißig dabei und basteln den dafür benötigten Baumschmuck.

Wer sich übrigens schon immer gefragt hat, warum stets die obere Hälfte des Baumes geschmückt wird, aber nicht die untere, für den hat Museumsleiterin Anke Holstein die Erklärung parat. „Es ist regelmäßig vorgekommen, dass sich Langfinger an den Lichterketten vergangen haben“, weiß sie. Um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, ergänzt die Museumsleiterin.