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Kommunalpolitik

Kommunalwahl in Strasburg - neue Gruppe geht an den Start

Strasburg / Lesedauer: 2 min

Die Strasburger Stadtvertretung könnte nach der Kommunalwahl im Juni bunter aussehen. Mit der Gruppe SBG tritt eine neue Vereinigung an. Dabei sind bekannte Gesichter.
Veröffentlicht:09.02.2024, 18:02

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Beim Blick auf den Wahlzettel für die Kommunalwahl im Juni dürften den Strasburgern drei altbekannte Buchstaben auffallen - SBG. Doch gemeint ist damit nicht das Auto-Kennzeichen für die Uckermarkstadt, sondern die neue Wählergruppe Strasburger Bürger Gemeinschaft. „Wir haben uns schon vor ein paar Tagen gegründet.  Aber jetzt sind auch Satzung und Programm überarbeitet und abgestimmt“, sagt Dana Ebert, Vorsitzende der SBG-Wählergruppe. Die 46-Jährige ist zurzeit als parteilose Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Strasburger Stadtvertretung. Mit Marianne Bretschneider und Sieglinde Ernst gehören zwei weitere Linke-Stadtvertreter zur SBG-Gruppe. Roswitha Döring war und Klaus Peters ist zudem als sachkundiger Einwohner für die Fraktion tätig. Mit dem Vorsitzenden des Strasburger Angelvereins, Klaus-Dieter Wildt, gehört noch ein weiteres bekanntes Gesicht in Strasburg zu der Vereinigung.  

Junge und ältere Leute machen mit

„Mit der großen Politik der Linken stimmen viele Mitglieder und Sympathisanten nicht mehr überein. Wir wurden angesprochen, ob wir zu einer anderen Fraktion wechseln möchten. Das wollten wir nicht. Unser Ziel war eine eigene Wählergruppe. Mit dieser wollen wir uns für Strasburg und die Ortsteile engagieren“, sagt Dana Ebert. Die Gruppe vereine junge wie ältere Leute und solche mit und ohne kommunalpolitische Erfahrung. „Strasburg voranzubringen, das möchte ich unterstützen. Ich bin gebürtiger Strasburger und jetzt Rentner. Vorher wäre für mich eine Beteiligung in der Kommunalpolitik nicht unter einen Hut zu bringen gewesen“, meint Klaus-Dieter Wildt (63), Stellvertreter der SBG.

Besonderes Augenmerk auf das Thema Naherholung

Ziel der Gruppe ist es den Angaben zufolge, Strasburg zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Gemeinde zu entwickeln. Wichtig seien unter anderem eine transparente Kommunalpolitik, die Erhaltung und Entwicklung der Infrastruktur sowie die Sicherung des Schulstandortes. Auch die Unterstützung der Feuerwehren, von Vereinen und Unternehmen, bessere Angebote für die Jugend und ein Stadtmarketing für eine positive Weiterentwicklung Strasburgs habe man sich auf die Fahne geschrieben. Nicht zuletzt widme man dem Thema Naherholung große Aufmerksamkeit. Die Seen, insbesondere der Stadtsee, müssten zu attraktiven Erholungsgebieten entwickelt werden.

Wollen gemeinsam die Stadt voranbringen

„Andere Fraktionen verfolgen bestimmt ähnliche Ziele. Umso mehr Fraktionen das sind, umso besser. Da bietet sich eine Zusammenarbeit dann an“, meint Dana Ebert. Die Vorsitzende wie auch ihr Stellvertreter unterstreichen, dass man die Arbeit von Bürgermeister Klemens Kowalski mit einer vertrauensvollen, demokratischen Zusammenarbeit unterstützen wolle. „Was der Bürgermeister mit seinem Amtsantritt geplant hat und nun als Vorhaben in Angriff nimmt, findet unsere volle Unterstützung. Wir wollen gemeinsam die Stadt weiterbringen“, betont Dana Ebert. In den ersten Monaten seiner Amtszeit habe Klemens Kowalski gezeigt, dass er auch insbesondere für Vereine ein offenes Ohr habe. Das könne er als Vorsitzender des Angelvereins nur bestätigen, so Klaus-Dieter Wildt. „Wer bei uns mitmachen möchte, ist willkommen. Interessenten können sich gerne melden“, meint Vorsitzende Dana Ebert. Kontakt: 0174 1772863