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Zwischenbilanz

So läuft der Winterdienst auf den Straßen in Südvorpommern 

Uecker-Randow / Lesedauer: 1 min

Zuletzt gab es kaum Schnee und Eis. Das könnte sich am Freitag ändern. Sind die Fahrzeuge der Straßenmeistereien gewappnet?
Veröffentlicht:08.02.2024, 18:00

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In den vergangenen Tagen gab es wenig Arbeit für den Winterdienst der Straßenmeistereien in der Uecker-Randow-Region. Doch für heute haben Meteorologen vereinzelt Schneefälle angekündigt. Bisher habe es in diesem Winter keine "außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse" gegeben, sagt Toralf Unger, Straßenmeister der Straßenmeisterei Pasewalk. Bei Schneefall und Straßenglätte seien in diesem Winter fünf Fahrzeuge in zwei Schichten von 3 bis 22 Uhr unterwegs gewesen, um die Straßen zu räumen. Bei Bedarf könne die Straßenmeisterei außerdem auf drei weitere Fahrzeuge von ihren Vertragspartnern zurückgreifen.

Noch genug Salz im Lager

Neben den Straßen befreie der Winterdienst auch Fahrradwege, die von ein paar Berufspendlern genutzt werden.  Dafür stehe ein eigenes Fahrzeug zur Verfügung, allerdings habe ein Geräteschaden zwischenzeitlich für einen kurzfristigen Ausfall gesorgt. Der Ersatz sei jedoch schon besorgt und für den restlichen Winter einsatzbereit. 

Die Salzlager in Pasewalk würden stetig aufgefüllt, wobei sich die Salzmenge an den Verbräuchen orientiere. Erst vor Kurzem sei eine weitere Lieferung mit 22 Tonnen Salz angekommen. 

Nicht mehr Arbeit als in den Jahren zuvor

Auch in Eggesin "ist noch genügend Salz vorhanden", wie die Straßenmeisterei mitteilte. Das vorhandene Salz solle bis zum Ende des Winters vollständig aufgebraucht werden, um die Halle im nächsten Winter mit "frischem Salz" zu befüllen. Die Arbeit im Winterdienst sei bislang ohne große Personal- oder Technikausfälle verlaufen.

Mit vier eigenen und drei Fremdfahrzeugen sowie 23 Mitarbeitern erledige die Straßenmeisterei den Winterdienst. Auf die drei Fremdfahrzeuge der Vertragsfirma habe sie schon des Öfteren zurückgreifen müssen. Mehr Arbeit als in den vorherigen Jahren falle allerdings nicht an.