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Sanierung

Sperrungen haben ein Ende - Straße nach einem Jahr Bauzeit fertig

Pasewalk / Lesedauer: 2 min

Schritt für Schritt werden in Pasewalk die Straßen saniert. Das trifft für die Innenstadt ebenso zu wie für die Oststadt. Nach zwölf Monaten Bauzeit ist nun die Heinestraße fertig. 
Veröffentlicht:04.12.2023, 13:30

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Viele Köche verderben den Brei, sagt der Volksmund. Das mag fürs Kochen gelten, beim Straßenbau sieht es anders aus. An der Sanierung der Pasewalker Heinestraße in der Oststadt jedenfalls waren viele beteiligt, wie Bauamtsleiter Marko Schmidt während der Übergabe sagte.

„Der Abschnitt wurde mit finanzieller Beteiligung des Bundes, des Landes und der Stadt Pasewalk über die Städtebauförderung realisiert“, erklärte er. Zudem seien das Wohnungsunternehmen Woba, die Wohnungsbaugenossenschaft und die GCP als privates Unternehmen an der Fertigstellung beteiligt gewesen. Ausgeführt hätten die Arbeiten die Baufirma Nentwich, das Ingenieur- und Planungsbüro Reik Schade, die Stadtwerke und der Eigenbetrieb Abwasser. Es habe eine leichte Verzögerung gegeben, die aber im Rahmen liege.

31 Parkplätze sind entstanden

Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Heinestraße lagen bei rund 1,3 Millionen Euro, wobei sich die Wohnungsunternehmen mit etwa 400.000 Euro beteiligten. Es sind 455.000 Euro Städtebaufördermittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost geflossen, wie der Bauamtsleiter sagte.

Im Zuge der Baumaßnahme ist demnach die Entwässerung mit zwölf Straßenabläufen erneuert und eine Dränage von 205 Meter errichtet worden. Entstanden sind zudem 31 Parkplätze, davon vier behindertengerecht, Geh- und Radwege sowie eine Feuerwehrzufahrt. Darüber hinaus wurden die Eingangsbereiche an den Wohnblöcken gestaltet und 18 neue Straßenlampen der Firma Leuchtenbau Pasewalk aufgestellt.

Bäume werden erst im Januar gepflanzt

Erneuert wurden zudem der Schmutzwasserhauptkanal und der Regenwasserkanal - beides einschließlich der Hausanschlüsse. Für die Stadtwerke wurden neue Leitungen für die Trinkwasser- und Fernwärmeversorgung und für neue Trafo-Stationen verlegt. 

„Da Lieferengpässe bestehen, werden die geplanten Bäume im Januar 2024 gepflanzt“, erklärte Schmidt. Vorgesehen sind jeweils sechs Amerikanische Amberbäume und Stadtbirnen. Auch die Zäune der Mülleinfassungen einschließlich der Heckenbepflanzungen sowie die Geländer an den Treppenstufen sollen im Januar  nachgerüstet werden. Vorübergehend wird eine Ersatzlösung bereitgestellt, kündigte der Bauamtsleiter an. „Die Ladesäule wird im Januar nachgeliefert. Zwei weitere Ladesäulen können noch bei Bedarf nachgerüstet werden.“

Das ist 2024 geplant

Für das kommende Jahr sind weitere Baumaßnahmen in der Stadt geplant. Dies betrifft den zweiten Bauabschnitt in der Fischerstraße. Hier läuft zurzeit der erste Bauabschnitt mit Arbeiten im Tiefbaubereich, speziell an der Schmutzwasserleitung und den Medien der Stadtwerke. Die Sanierung des Regenwasserkanals ist abgeschlossen. 

Während der Bauarbeiten in der Fischerstraße habe sich herausgestellt, dass aufgrund der Wurzellagen der einseitige Alleenbestand nicht gehalten werden könne. Daher sei ein Fällungsantrag bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises gestellt worden, sagte Schmidt.

Im kommenden Jahr soll zudem der Ausbau der Herderstraße bis zur Kreuzung Fröbelstraße fortgeführt und der dritte Abschnitt in der Prenzlauer Straße vom Prenzlauer Tor bis zur Oskar-Picht-Straße starten. Diese Maßnahmen würden nach dem Winter beginnen und auch über die Städtebauförderung unterstützt, sagte Marko Schmidt.