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Verkehrschaos

80 Kilometer-Stau auf der A11 befürchtet

Prenzlau / Lesedauer: 1 min

Seit Polen die Grenze dichtgemacht hat, stockt der Verkehr Richtung Pomellen und Schwedt. Die Stadt ist mittlerweile komplett dicht und kein Ende in Sicht.
Veröffentlicht:18.03.2020, 14:37

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Stau, Stau, Stau – und kein Ende in Sicht. Auf der A11 Richtung Norden droht die Situation seit Mittwoch zu eskalieren. Das Kreuz Uckermark ist sowohl in Richtung Pomellen als auch Schwedt dicht, der Rückstau immens. Gegen Mittag war die letzte freie Abfahrt noch die Anschlussstelle Pfingstberg. Doch wenig später prognostizierte der Diensthabende der Prenzlauer Polizei bereits, dass die Autobahn gegen Abend bis Britz runter dicht sein wird.

Vor diesem Problem ständen dann die Kollegen der Spätschicht. Selbst das Ausweichen auf kleinere Nebenstraßen mache dann nur noch bedingt Sinn. „Die sind ebenfalls schnell zugestaut. Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass keine Lösung in Sicht scheint”, erklärte Polizeihauptkommissar Stefan Hahlweg auf Nachfrage des Uckermark Kurier. Weil an der Grenze von polnischer Seite aus Angst vor Corona bei ausnahmslos allen Einreisenden Gesundheitschecks vorgenommen würden, dauere die Passage so immens lang.

„Jetzt ist die Politik gefragt, Lösungen zu finden. Schwedt ist mittlerweile so zugestaut mit Lkw, dass der Lieferverkehr in der Stadt zum Erliegen zu kommen droht”, bilanzierte Hahlweg weiter. Die Polizei appelliert deshalb an alle Bürger, zu Hause zu bleiben und die Verkehrssituation nicht noch weiter eskalieren zu lassen.